<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509</id><updated>2012-02-17T06:34:54.554+02:00</updated><title type='text'>Icke in Uganda</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>46</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-4206203164976364858</id><published>2011-11-21T19:26:00.001+02:00</published><updated>2011-11-21T19:28:21.110+02:00</updated><title type='text'>Weiter geht's!</title><content type='html'>So abrupt dieses Blog endete, so unvermittelt geht es hier (Kizito in German) weiter. Nur eben in fremdländischer Zunge und aus anderer Perspektive.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-4206203164976364858?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/4206203164976364858/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/11/weiter-gehts.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/4206203164976364858'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/4206203164976364858'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/11/weiter-gehts.html' title='Weiter geht&apos;s!'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-2396474851235630621</id><published>2011-08-06T18:19:00.001+02:00</published><updated>2011-08-08T21:33:32.898+02:00</updated><title type='text'>Neue Geschichten aus der Wahlheimat II</title><content type='html'>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-bGGZDMC6_u8/Tj1n6lwfZpI/AAAAAAAAAJ4/Bq6_HjV3JaE/s1600/Ludo.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;“Der LC kommt!”, so hört man die Kinder schreiend durch die Straßen laufen. “Und er kommt nur deinetwegen!”, werde ich von den Jungs mit besorgter Miene aufgeklärt. ”Meine Güte, wirklich? Ich meine, echt? Der LC? Kein Scherz? So ein Mist!”, entfährt es mir unangemessenerweise. Man passt sich ja erstaunlich schnell der Situation an. Ich hab zwar keinen blassen Schimmer, warum das jetzt irgendwie wichtig ist, aber ich bin ja oft ein wenig blauäugig, wenn es um ugandische Lebenswirklichkeit geht. Vornehmlich aus Unwissenheit. Mir ist bewusst, dass der LC (local council, eine Art Bezirksbürgermeister) in meinem Slum schon über so wichtige Dinge wie die zulässigen Grenzen der Motorradbemalung (beim Fahrer hört der Spaß auf) oder die Notwendigkeit von Regeln beim Mensch-ärger-dich-nicht (man hat auch die Würfelwürfe betrunkener Gegner abzuwarten) schwerwiegende Entscheidungen gefällt hat, aber warum er nun ausgerechnet bei mir reinschneit, kapiert auch der verständigste Muzungu (also meine Wenigkeit) nur unzureichend. War ich gar zu forsch in meiner Kritik an der innovativen Konzeption des örtlichen selbstreinigenden Abwasserkanalsystems, welches durchgängige Überflutungen voraussetzt, um den darin enthaltenen Plastikmüll wirksam zu entfernen, und das nimmt der Gute jetzt persönlich? Hat man entdeckt, dass ich meine Kaugummis mit Vorliebe in strategisch günstigen Momenten wie dem Absingen der ugandischen Nationalhymne ausspucke, weil dann alle Tränen in den Augen haben? Hab ich den Kindern  allzu auffällig das akustische Nachahmen von Darmflatulenzen beigebracht?&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-bGGZDMC6_u8/Tj1n6lwfZpI/AAAAAAAAAJ4/Bq6_HjV3JaE/s1600/Ludo.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-bGGZDMC6_u8/Tj1n6lwfZpI/AAAAAAAAAJ4/Bq6_HjV3JaE/s320/Ludo.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;LUDO: Ein politisch inkorrektes Spiel&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Alles falsch, werde ich sogleich in wenig beruhigender Manier aufgeklärt. Hier geht es um was Ernstes. Viehdiebstahl. Darauf steht Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren und natürlich Ziegenentzug. Und der LC ist gleichzeitig der erste Richter, wenn es um solche Fälle geht. Deshalb kommt der hier vorbei, meinen schadenfroh dreinschauenden Rivalen gleich im Schlepptau. Nun geht’s also zur Sache und zwar ganz locker in Form einer Anhörung. Jetzt ist also die sprichwörtliche Kacke am Dampfen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Was ist nun die richtige Strategie? Ganz ruhig die Wahrheit sagen? Erfahrene Matlock-Gucker als Anwalt anheuern? Bestechen? Alles zusammen? Ich bin ratlos. Zum Glück muss ich erst mal nichts dergleichen machen, den zunächst einmal beginnen wir medienwirksam mit einem Schwall von lugandischem Kauderwelsch durch meinen Ankläger, dem ich nicht recht folgen kann. Ich werde aber schnell über die wesentlichen Punkte der zugrundeliegenden Indizienkette aufgeklärt. &lt;/div&gt;&lt;ol align="justify"&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich bin der  Slummuzungu&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich war auf der  Suche nach jungen Ziegen&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Seine Ziege war  eines Tages weg &lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Währenddessen bildet sich schon der erste Pulk von Zuschauern und das Publikum tobt. Denn vor geschätzten fünfzig sachkundigen Anwohnern kommt die Anklage zu dem geradezu zwangsläufigen Schluss, dass ich&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&amp;nbsp;a) entweder die Ziege eigenhändig widerrechtlich an mich gebracht habe  &amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;b) oder jemanden bezahlt habe, selbiges zu tun.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Wer hier den Zusammenhang findet, darf ihn behalten oder mir erklären. Meine brillante Verteidigung trotz totalem Unverständnis und den weiteren Verlauf der Verhandlung lese man im letzten Teil dieser Wahnsinnsstory. Bis dahin eine schöne Zeit.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-2396474851235630621?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/2396474851235630621/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/08/neue-geschichten-aus-der-wahlheimat-ii.html#comment-form' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/2396474851235630621'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/2396474851235630621'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/08/neue-geschichten-aus-der-wahlheimat-ii.html' title='Neue Geschichten aus der Wahlheimat II'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-bGGZDMC6_u8/Tj1n6lwfZpI/AAAAAAAAAJ4/Bq6_HjV3JaE/s72-c/Ludo.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-5393084981029983579</id><published>2011-07-29T09:57:00.001+02:00</published><updated>2011-08-01T15:37:16.911+02:00</updated><title type='text'>Neue Geschichten aus der Wahlheimat I</title><content type='html'>&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Mancherlei Ungewöhnliches passierte mir in der Vergangenheit in diesem weit entfernten Land am Äquator. Und nicht allzu selten waren dabei kriminelle Energien involviert. So wurde mir bereits das Handy gestohlen und damit tiefschürfende Liebesnachrichten an schmachtende Herzblätter verschickt, bevor es auf mysteriöse Weise wieder in meine Hände gelangte – mit dem ganzen Austausch von Liebeleien im Speicher. Mindestens ebenso verstörend war ein nächtlicher Einbruch in mein Zimmer, in dem ich nichtsahnend schlummerte. Immerhin entschuldigte sich der Schlossknacker am nächsten Morgen persönlich bei mir – man kann ja schon mal das Stockwerk verwechseln und dann kurzerhand entscheiden, dass Schlüssel vollkommen überflüssige Accessoires insbesondere für solche Personen darstellen, die sich auf die Kunst des Aufrüttelns eigentlich verschlossener Pforten verstehen.&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Bisher jedoch fand ich mich bei Rechtsbrüchen in meiner Wahlheimat nie der Täterschaft beschuldigt. Bis ich letzte Woche Bekanntschaft mit der ugandischen Justiz und ihrer für deutsche Verhältnisse geradezu beängstigend rasenden Geschwindigkeit machte: Anklage, Verhandlung und Urteil in einer Stunde? Schnallen Sie sich besser an, Mr. White Guy, es könnte unangenehm werden...&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Wie ich einmal verklagt wurde...&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Blicke ich zurück in meine möglicherweise etwas getrübte Erinnerung, begann das Geschehen ungefähr so: eines schönen Tages begab ich mich in steter Sorge um die mir anvertrauten gehörnten Wiederkäuer auf die nahegelegene Weide, als mich ein orientalisch gekleideter, mittelalter Herr  unvermittelt beim Ziegenbürsten ansprach. Ob ich wohl die Güte hätte, ihm kundzutun, wo man solch beeindruckende Geschöpfe wie &lt;a href="http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/04/gwen.html"&gt;meine mittlerweile prächtig gewachsene Gwen&lt;/a&gt; in diesem Lande ausfindig machen könnte?  &amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;“Ei guter Herr, nur allzu gerne brächte ich euch dieses Wissen nahe. Doch unglücklicherweise kann selbst ich euch nur unzureichende Kunde von der Herkunft jenes von euch so bewunderten Wesens übermitteln, denn Herkunft und Geburtsort dieser beeindruckend anmutenden Geiß verlieren sich im Dunkel ihres kurzen Lebens. Ihre Pflege wurde mir mehr durch einen Zufall denn durch eigenes Zutun anvertraut und so blieb ich bis heute über ihre detaillierte Genealogie im Ungewissen”, sprach ich und ward so gleich gewahr, dass die Augen des unbekannten Fremden schelmisch blitzten, als hätte er soeben die Bestätigung einer schon lang gehegten Vermutung erhalten.  &lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;“Nun hör mal gut zu, du daher geschwollen quatschender Muzungu aus der Nachbarschaft. Vor dir steht der Besitzer jener Ziege, die dieses Balg zur Welt gebracht und versorgt hat, bis es vor einiger Zeit einfach verschwunden ist. Kurz und knapp: du gibst mir jetzt mal dieses meckernde Nutztier heraus, dann passiert dir auch nichts, ansonsten kannste dich auf was gefasst machen, verstanden?”&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Leicht verunsichert ob der gar zu dreisten Rede des offenbar wenig kooperativen Unholds ward ich versucht, einer gütlichen Einigung Vorschub zu leisten und gab mich kooperationswillig: “Sehr verehrter Herr ehemaliger Ziegenbesitzer aus der Nachbarschaft, keinesfalls zweifle ich eure mehr als kurios anmutende Mär über den unfreiwilligen Verlust einer geliebten Selbstzüchtung und die nachfolgenden Monate der unbeabsichtigten Trennung an, gleichwohl fällt es mir schwer, die von mir eigenhändig aufgezogenen Geiß so unvermittelt in mir fremde Hände zu geben. Saget, oh Rastloser, gibt es denn nicht die Möglichkeit, sich auf einen finanziellen Obolus als Ausgleich für eure bisherigen Verluste zu einigen?”&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-nimbe88zUdg/TjJm_U0u4EI/AAAAAAAAAJ0/QHx6ldTdMDM/s1600/Gwen+in+Prison.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-nimbe88zUdg/TjJm_U0u4EI/AAAAAAAAAJ0/QHx6ldTdMDM/s320/Gwen+in+Prison.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Gwen besucht mich im Knast&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;”Unter 200.000 Schilling geht gar nüscht, dass das man klar ist. Auszuhändigen in einer Stunde an der großen Palme in kleinen, willkürlich nummerierten Scheinen. Und wehe du erzählst wem davon, du reicher Möchtegernviehzüchter aus dem Norden!”&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Nur mäßig beeindruckt von dem bedrohlichem Klang seiner Stimme erwiderte ich feist, wenn auch unüberlegt: “Gar ridikül erscheint mir euer Ansinnen, schändlicher Erpresser. Zieht unverrichteter Dinge von dannen, wenn ihr nicht ernsthafterweise auf eine gütliche Einigung mit mir wenig verständigem Ziegennarr ausseid. Getreu dem Ratschlag meiner werten Frau Mama - “Mit Terroristen verhandeln wa schonma ja nich!” - empfehle ich mich freundlichst euer werten Gegenwart und bitte euch wenn auch höflichst so doch ebenso nachdrücklich, euch von der mir okkupierten Weide zu entfernen!” &amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Worauf sich der so gescholtene wahrhaftig unter einem Schwall von Flüchen und Verwünschungen gen Osten in Richtung der nahegelegenen Slums aufmachte, freilich nicht ohne mich darauf aufmerksam zu machen, dass soeben beendete Unterhaltung wohl für mich zweifellos noch ein Nachspiel habe.&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Wie recht er doch haben sollte...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-5393084981029983579?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/5393084981029983579/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/07/neue-geschichten-aus-der-wahlheimat-i.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/5393084981029983579'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/5393084981029983579'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/07/neue-geschichten-aus-der-wahlheimat-i.html' title='Neue Geschichten aus der Wahlheimat I'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-nimbe88zUdg/TjJm_U0u4EI/AAAAAAAAAJ0/QHx6ldTdMDM/s72-c/Gwen+in+Prison.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-820814077314471885</id><published>2011-05-13T21:21:00.000+02:00</published><updated>2011-05-13T21:21:19.058+02:00</updated><title type='text'>HIV/AIDS I</title><content type='html'>&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Die folgende Reihe wird sich mit HIV und AIDS auseinandersetzen. Keiner, der sich länger in Afrika aufhält, kommt um das Thema herum. Gleichwohl ist es zumindest in meinem täglichen Erleben viel weniger präsent als man eigentlich annehmen sollte. Schließlich handelt es sich dabei um eine tödliche, unheilbare Seuche, die in Kampala ungefähr 10 Prozent der Bevölkerung befallen hat und sich weiterhin ausbreitet. Und das, obwohl Uganda fast ein Jahrzehnt lang als Vorzeigeland galt, was die HIV-Prävention anging. Was ist denn da passiert?&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Tests&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-2mqQAW-dcaQ/Tc2EaCQr51I/AAAAAAAAAJw/_dF56T9_vkM/s1600/Virginity.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-2mqQAW-dcaQ/Tc2EaCQr51I/AAAAAAAAAJw/_dF56T9_vkM/s320/Virginity.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Grundschulweisheiten&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Heute werden bei uns im Slum kostenlose Tests angeboten. Die werden in einem Zelt an der Straße aufgenommen und sind etwa innerhalb von fünf Minuten ausgewertet. Man wird mit Namen registriert und bekommt ein handgeschriebenes Zettelchen mit einer Nummer drauf, damit der auswertende Angestellte (ob der Arzt ist, sei mal dahingestellt) den Teststreifen auch wiederfindet. Die Auswertung erfolgt auf einer Bank hinter dem Zelt. Da sitzt man dann ganz locker mit dem Arzt zusammen, daneben noch der Typ, der die Kisten mit dem Equipment aus dem Auto getragen hat, und irgendein Halbwüchsiger, dem es in der Sonne zu warm war. Der Arzt stellt die üblichen Fragen nach Alter, letztem Test, dessen Ergebnis und letztem ungeschützten Geschlechtsverkehr. Dabei wird einem, egal wie man sich in der Vergangenheit verhalten hat, schon ein bisschen mulmig. Für den Arzt scheint dieser Spannungsbogen aber wichtig zu sein, denn vor dem Höhepunkt der Veranstaltung, der Ergebnisverkündigung, wird einem nochmal ernst in die Augen geschaut. Wahrscheinlich, damit man sich auch in Zukunft nicht risikobereit verhält. Dann die Erlösung oder der Schicksalsschlag. Egal, was davon eintritt, der Epilog des Beraters geht gänzlich an einem vorüber. Was für ein Theater.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-820814077314471885?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/820814077314471885/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/05/hivaids-i.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/820814077314471885'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/820814077314471885'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/05/hivaids-i.html' title='HIV/AIDS I'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-2mqQAW-dcaQ/Tc2EaCQr51I/AAAAAAAAAJw/_dF56T9_vkM/s72-c/Virginity.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-3656222864027751422</id><published>2011-05-11T11:16:00.000+02:00</published><updated>2011-05-11T11:16:05.571+02:00</updated><title type='text'>Werbung II</title><content type='html'>&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Manchmal benötigt man gar nicht viele Worte, um einen Eindruck davon zu vermitteln, wie es sich anfühlt, Uganda zu entdecken. Oft genügt ein Bild.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-WTbRNp_Bh-M/TcpTcE_4irI/AAAAAAAAAJs/URri7y8eFfI/s1600/Teeth.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/-WTbRNp_Bh-M/TcpTcE_4irI/AAAAAAAAAJs/URri7y8eFfI/s400/Teeth.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Analog zur S-Bahn Werbung: Minibusanzeigen&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;(&lt;i&gt;Übersetzung: “Entfernen sie ihre Zähne nicht – Wir bieten Behandlungen löchriger, fauliger, blutiger oder kariöser Zähne, Mundgeruchs und Zahnaufhellung.“&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-3656222864027751422?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/3656222864027751422/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/05/werbung-ii.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/3656222864027751422'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/3656222864027751422'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/05/werbung-ii.html' title='Werbung II'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-WTbRNp_Bh-M/TcpTcE_4irI/AAAAAAAAAJs/URri7y8eFfI/s72-c/Teeth.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-8317956001631085182</id><published>2011-05-09T15:23:00.001+02:00</published><updated>2011-05-09T15:26:53.468+02:00</updated><title type='text'>Ugandische Mythen III</title><content type='html'>&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Torschlusspanik nach afrikanischer Zeit&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Manchmal ist die ugandische Gesellschaft gnadenlos. Vor allem in Bezug auf die in Europa ja sehr verbreiteten Bedenken ob der eigenen Attraktivität und den damit verbundenen Schwierigkeiten, dem biologischen Fortpflanzungsimperativ zu folgen. Zu Deutsch: in Uganda wird Frauen die Torschlusspanik praktisch schon eingeredet, bevor sie überhaupt in die Pubertät eintreten. Ob das in Verbindung zu der &lt;a href="http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/05/ugandische-mythen-i.html"&gt;hier schon erwähnten&lt;/a&gt;, künstlich herbeigeredeten Männerknappheit zu sehen ist, bleibt mal dahingestellt. Beschwichtigend wirkt die jedenfalls sicherlich nicht. Fakt ist daher, dass schon zwanzigjährige Frauen in Uganda aufsteigende Panikattacken niederkämpfen müssen, wenn sie auf ihren Beziehungsstatus angesprochen nicht schon ein baldige Heirat in Aussicht haben und dementsprechend die Grundlage zum Kinderkriegen geschaffen ist.&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-bYz-3IkiW90/Tcfqjquwy9I/AAAAAAAAAJo/7KP0ThH0lqg/s1600/Children.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-bYz-3IkiW90/Tcfqjquwy9I/AAAAAAAAAJo/7KP0ThH0lqg/s320/Children.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Kinder erfolgreicher ugandischer Mütter!&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Die gängigen Erklärungen für diese Phänomen sind so aus westlicher Sicht natürlich komplett hirnrissig, aber sie spiegeln die Lebenswirklichkeit ugandischer Frauen relativ ungeschminkt wider. Natürlich ist die Behauptung, eine Schwangerschaft wäre ab dem dreißigsten Lebensjahr nicht mehr möglich, biologisch gesehen Unfug. Aber aus gesellschaftlicher Perspektive muss man sich vor Augen führen, dass ugandische Frauen immer noch vornehmlich in der Ehefrau- und Mutterrolle gesehen werden. Und da hat es eine attraktive Zwanzigjährige eben deutlich leichter, einen Mann zu finden, der auch gerne Mitte dreißig sein darf, als eine unabhängige Frau in den besseren, d.h. fortgeschrittenen Jahren. Denn die soll ja auch gerne noch die durchschnittlich fünfeinhalb Kinder zur Welt bringen, die eine ugandische Frau eben zu erziehen hat.&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Nüchtern betrachtet gibt es natürlich mehr als genug Frauen ohne dieses Ziel und ohne die Aussicht, mit zwanzig den Mann fürs Leben gefunden zu haben, so dass das offenbar vorherrschende wie gesellschaftlich erwünschte Bild von der jugendlichen Mutter eigentlich schon komplett überholt ist. Als Kompromiss sollte es dann aber spätestens Mitte zwanzig so weit sein. Und im Gegensatz zu Deutschland, wo späte Mutterschaft zumindest für die höher gebildete Mittel- und Oberschicht praktisch unausweichlich ist, sind in Uganda kinderlose Frauen in den Dreißigern in der öffentlichen Wahrnehmung praktisch nicht vorhanden. Denn die sprichwörtliche „african time“ gibt es auch für biologische Uhren. Nur eben in umgekehrter Richtung&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-8317956001631085182?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/8317956001631085182/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/05/ugandische-mythen-iii.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/8317956001631085182'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/8317956001631085182'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/05/ugandische-mythen-iii.html' title='Ugandische Mythen III'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-bYz-3IkiW90/Tcfqjquwy9I/AAAAAAAAAJo/7KP0ThH0lqg/s72-c/Children.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-1064935086046853215</id><published>2011-05-07T10:47:00.001+02:00</published><updated>2011-05-07T18:57:53.680+02:00</updated><title type='text'>Ugandische Mythen II</title><content type='html'>&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Die Zahnfee auf Ugandisch&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ugandische Grundschulkinder haben häufig einen Hang zur Grausamkeit gegenüber allerlei Getier, das sich als wenig widerstands- bzw. verteidigungsfähig erweist. Doch es gibt eine Ausnahme, die mich zum Nachdenken anregte: nie habe ich Kinder eine lebende Ratte quälen oder einen Rattenleichnam schänden sehen. Warum werden ausgerechnet diese hier nun wirklich zahlreichen Nager nicht mit der zweifelhaften Aufmerksamkeit einer Gruppe Halbwüchsiger bedacht?&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Die Antwort ist einfach: jeder Grundschüler mit halbwegs gesundem Entwicklungsstand stellt sich lieber gut mit den nacktschwänzigen Pelztierchen, schließlich erwartet er von denen in regelmäßigen Abständen eine Belohnung. Denn für jeden ausgefallenen Milchzahn bringt die „Zahnratte“, wie ich sie mal unsauber übersetzt nennen möchte, im Tausch blinkende Münzen im Werte von tausend Schilling, die zu verprassen gerne tagelang Pläne geschmiedet werden. Besser also, man verärgert die Ratte nicht zu sehr durch tätliche Angriffe auf ihre Artgenossen.&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-uSQUDZYV13s/TcUG10o7zLI/AAAAAAAAAJk/PYr-n9Mdo1I/s1600/Hippo.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://4.bp.blogspot.com/-uSQUDZYV13s/TcUG10o7zLI/AAAAAAAAAJk/PYr-n9Mdo1I/s320/Hippo.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Zahnpferd?&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Meinen Nachforschungen zufolge haben die Zahnratten aber entweder einen guten Draht zur Ugandischen Zentralbank oder sie sind in letzter Zeit deutlich besser genährt als man das erwarten würde. Denn mir wurde aus sicherer Quelle zugetragen, dass die Ratten im Zuge der Inflation ihre Gewinnausschüttung ebenfalls verdoppelt haben und neuerdings sogar Scheine bringen. Obwohl die sonst doch auch gerne Papier essen. Irgendwie bin ich jetzt ziemlich skeptisch geworden, ob diesem Glauben nicht viel eher eine der ugandischen Lebenswirklichkeit nähere Form der amerikanischen „Zahnfee“ zugrunde liegt, die, wie aufgeklärte Kinder westlicher Couleur wissen, ja letztlich nur von den Eltern vorgeschoben wird, um dem Nachwuchs mal was Gutes zu tun. Aber irgendwie hätte man da doch ein netteres ugandisches Tier nehmen können. Nilpferd oder so.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-1064935086046853215?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/1064935086046853215/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/05/ugandische-mythen-ii.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/1064935086046853215'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/1064935086046853215'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/05/ugandische-mythen-ii.html' title='Ugandische Mythen II'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-uSQUDZYV13s/TcUG10o7zLI/AAAAAAAAAJk/PYr-n9Mdo1I/s72-c/Hippo.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-8628235503678775900</id><published>2011-05-06T13:03:00.002+02:00</published><updated>2011-05-06T13:14:00.213+02:00</updated><title type='text'>Kinderarbeit - kein Ende in Sicht</title><content type='html'>&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Kinderarbeit ist in Uganda ein alltägliches Übel. Man kann einfach nichts dagegen tun Ich selbst versuche beständig, mich gegen solche Praktiken zu stellen, aber es ist einfach nicht möglich. Ich werde mich wohl damit abfinden müssen, dass diese Form der Ausbeutung, so sich sich einmal eingeschliffen hat, nur noch schwer zu ändern ist. Ich selbst bin also ebenso ein Opfer des Systems, dazu verdammt, denn Dingen ihren Lauf zu lassen. Ein Erfahrungsbericht:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-RuJrvQFE_hQ/TcPTiPpsr_I/AAAAAAAAAJg/2SGcaZWu6QE/s1600/DSC00706_800x600.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-RuJrvQFE_hQ/TcPTiPpsr_I/AAAAAAAAAJg/2SGcaZWu6QE/s320/DSC00706_800x600.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Meine drei Tagelöhner - Richard, Radjab, Kim!&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Morgens, halb sieben in meinem Slum. Ich erreiche nach kurzem Fußmarsch meinen Ziegenstall, bereit, mein Tagwerk zu beginnen - doch keine Chance, man hat schon auf mich gewartet: Kim (4) reißt mir sofort den Schlüssel zum Stall aus der Hand. Unter einem Schwall von Anweisungen seines älteren Bruders Radjab (6) öffnet er gekonnt in nur vier Minuten das Vorhängeschloss und schmeißt es vor Freude über den Erfolg gleich mal in hohem Bogen aufs Dach des Stalls. Die Ziegen sind so entsetzt, dass sie vor lauter Ablenkung das Meckern vergessen. Dafür fängt Richard (5) vor Freude an zu Quietschen. Kein Wunder, hat er doch entdeckt, dass man sich auch auf die Tür zum Stall stellen kann. Zumindest, wenn Radjab tatkräftig bei der Räuberleiter anpackt. Nachdem ich die Jungs aber zum Wasserholen geschickt habe, hab ich zwar genug Muse, die Ziegen zu beruhigen und schließlich unter Zuhilfenahme eines Kohlkopfes dazu zu bewegen, den sicheren Unterschlupf zu verlassen. Aber die Ruhe währt nur kurz, denn die Rasselbadne kommt schon mit vollen Wasserflaschen vom Tank zurück. Die Geschwister fangen dabei schon mal vorsorglich an, darüber zu streiten, wem ich jetzt wohl die Erlaubnis erteilen werde, den Stallboden zu fegen. Naturgemäß setzt sich Radjabs Erfahrung und Pflichtbewußtsein unter Zuhilfenahme eines Schwitzkastens durch. Was Kim aber nur Augenblicke später nicht davon abhält, sehr geschäftig ein paar Liter Wasser auf dem lehmigen Untergrund zu vergießen, damit die Ziegen auch was zu trinken haben. Währenddessen ergründet Richard die Funktionsweise der Stallverriegelung.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Kaum fünfzehn Minuten später kann ich die Jungs mit dem Singen von lugandischen Kinderliedern zumindest soweit ablenken, dass ich den Boden selbst bürsten darf. Aber nur, wenn ich dabei auch wie eine Ziege meckere. Radjab sucht derweilen nach dem schnellsten Weg, ein Schaufel Mist im Nachbargarten zu entsorgen. Ein sauberer Kochtopf leistet hier gute Aufbewahrungsdienste.  Richard erklärt mir dann sehr stolz, dass er zum Abschluss der Aufräumarbeiten den Stall wirklich ganz allein verriegelt hat. Hab ich schon von selbst gemerkt, ich bin nämlich noch drin. Aber Kim ist ja ein erfahrener Schließer, da bin ich zwanzig Minuten später schon raus. Unmenschlich wie ich bin, wird die Extraarbeitszeit heute aber wieder mal nicht mitbezahlt. Also bleiben am Ende doch wieder nur zwei Bonbons für jeden der drei. Ich habe derweilen schonmal bezahlten Zwangsurlaub vorgeschlagen. Aber irgendwie scheint mein Luganda zu schlecht, um die Bedingungen detailiert genug auszuhandeln. Es bleibt also erstmal alles beim Alten, die Ausbeutung geht weiter. Fragt sich nur, wer hier eigentlich wen ausnimmt...&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-8628235503678775900?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/8628235503678775900/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/05/kinderarbeit-kein-ende-in-sicht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/8628235503678775900'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/8628235503678775900'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/05/kinderarbeit-kein-ende-in-sicht.html' title='Kinderarbeit - kein Ende in Sicht'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-RuJrvQFE_hQ/TcPTiPpsr_I/AAAAAAAAAJg/2SGcaZWu6QE/s72-c/DSC00706_800x600.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-4100313113362622495</id><published>2011-05-04T15:02:00.000+02:00</published><updated>2011-05-04T15:02:46.156+02:00</updated><title type='text'>Ugandische Mythen I</title><content type='html'>&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Wenn man länger in fernen Ländern weilt, stößt man früher oder später unweigerlich auf jene Art von neumodischen Legenden, die einem zuhause gar nicht mehr auffallen. Wahrscheinlich, weil man sie entweder für so bescheuert hält, dass man keinen weiteren Gedanken an sie verschwendet, oder weil man sie in den eigenen Kanon der anerkannten Lebensumstände aufgenommen hat und sie für wahr hält.. So oder so, man wird zuhause, wenn man sich nicht regelmäßig in eine Wagenburg oder zur Semesterankneipe einer eher „wertkonservativen“ Kameradschaft verirrt, erfahrungsgemäß eher selten mit irgendwelchen abgefahrenen Verschwörungstheorien konfrontiert. Außer natürlich man verbringt seine Tage regelmäßig in Faulheit dahingestreckt auf dem Alexanderplatz, wo einem dann öfter mal irgendein religiöser Untergangsprophet vom Planeten Nasrubir über die ausgestreckten Füße fällt. Aber das ist eine andere Geschichte. In Uganda jedenfalls ist zweifellos eine ganze Fülle von sinnfreien aber spannenden Unglaublichkeiten im Umlauf, denen nachzugehen natürlich oberstes Anliegen jedes pflichtbewußten Kulturpatriarchen westlicher Prägung sein muss. Und davon will ich in Zukunft einiges berichten.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;strong&gt;Bevölkerungsstatistik&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-vqiRCcoqh_E/TcFMP4hSPDI/AAAAAAAAAJc/xQOeKKj_bQs/s1600/Ugandan+Women.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-vqiRCcoqh_E/TcFMP4hSPDI/AAAAAAAAAJc/xQOeKKj_bQs/s320/Ugandan+Women.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Einsame ugandische Frau schlägt sich durch!&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;In Gesprächen mit gestandenen Akademikern ugandischer Abstammung stieß ich auf wahrhaftig interessante Neuigkeiten: wie im Ziegenstall Embuzi so gibt es auch im restlichen Uganda bekanntlich doppelt so viele heiratsfähige Frauen wie Männer. Klasse, folglich müsste sich das starke Geschlecht gar nicht so wirklich anstrengen um seine Gene überhaupt mal zu verbreiten. Und überhaupt: Geschlechterkampf  adé! Die reine Überproduktion der Natur macht solchen gesellschaftlichen Schnick-Schnack praktisch unmöglich, weil einem die Objekte der Begierde wenn schon nicht im Dutzend dann statistisch gesehen zumindest im Pärchen nachrennen müssen, um überhaupt mal unter die Haube zu kommen. Die Emanzipation frisst ihre Kinder (oder so ähnlich!. Uganda ist also bildlich gesprochen das gelobte Land der Junggesellen, ein Paradies der männlichen Wahlfreiheit und darüberhinaus sowieso ein ganz toller Platz, die Frau fürs Leben aus einem üppigen Angebot der Weiblichkeit herauszupicken.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;So schön diese Vorstellung für all die beziehungslosen Singlemänner Ugandas auch sein mag, eine echte Bestätigung für diesen weitverbreiteten Volksglauben lässt sich nirgends finden. Tritt man auf die Straße, begegnen einem sogar eher mehr Männer als Frauen, was natürlich auch der klassischen Rollenteilung (Mann – Straße / Frau - Haus) geschuldet sein könnte. Aber auch in Schulen finden sich ebensoviele Schülerinnen wie Schüler, auf allen Märkten gibt es in etwa die gleiche Anzahl von Verkäufern für Herren- wie für Damenbekleidung und auch in Supermärkten sind die Lagerfächer für Binden in etwa so zahlreich und raumgreifend wie jene für Rasierklingen. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Wen diese blumigen Tatsachen noch nicht überzeugen, der schaue sich schnöde Zahlen  in der virtuellen Welt an. Weder die &lt;a href="http://web.worldbank.org/WBSITE/EXTERNAL/TOPICS/EXTGENDER/EXTANATOOLS/EXTSTATINDDATA/EXTGENDERSTATS/0,,contentMDK:21438838~menuPK:7820320~pagePK:64168445~piPK:64168309~theSitePK:3237336,00.html"&gt;Weltbank&lt;/a&gt;&amp;nbsp;noch &lt;a href="http://www.unicef.org/infobycountry/uganda_statistics.html#80"&gt;UNICEF&lt;/a&gt; und noch nicht mal die &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Demographics_of_Uganda"&gt;CIA&lt;/a&gt; können irgendwelche Daten zur Verfügung stellen, die die These von der weiblichen Überzahl oder einem geheimnisvollen Männersterben irgendwie plausibel machen würden. Was, wie ich von führenden Verschwörungstheoretikern richtigerweise belehrt wurde, natürlich nicht heißt, dass es nicht der Fall ist. Sondern nur, dass es nicht gefragt/gemessen/veröffentlicht wird. Also darf man getrost weiter daran glauben, dass Uganderinnen dringender männliche Zuwanderung benötigt als andere Teile dieser Welt. Nur Beweise mag man dafür leider irgendwie nicht finden.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-4100313113362622495?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/4100313113362622495/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/05/ugandische-mythen-i.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/4100313113362622495'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/4100313113362622495'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/05/ugandische-mythen-i.html' title='Ugandische Mythen I'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-vqiRCcoqh_E/TcFMP4hSPDI/AAAAAAAAAJc/xQOeKKj_bQs/s72-c/Ugandan+Women.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-5762599769226793863</id><published>2011-04-29T10:02:00.002+02:00</published><updated>2011-04-29T20:08:27.348+02:00</updated><title type='text'>Aktuelles V</title><content type='html'>&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Andauernde Proteste&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Manchmal ist es geradezu beschämend, wenn man sieht, was in Uganda gerade so passiert. Zum vierten Mal innerhalb von drei Wochen wurde der Oppositionsführer Kizza Besigye auf eine Art und Weise verhaftet, die jeden westlichen Beobachter nur entsetzt zuschauen lässt. Ugandisches Fernsehen ist momentan voll von &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=ACZ4075lBFM"&gt;Live-Aufzeichnungen der gestrigen Festnahme&lt;/a&gt;. Kurzzusammenfassung: Wagen auf dem Weg zur Arbeit angehalten, Scheibe anschießen, einschlagen und Unmengen Pfefferspray hinein. Dann die herausstolpernden Insassen auf die Pritschen der Polizeiwagen prügeln und ab geht’s. Und drumherum eine Traube von Reportern.  &amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;object class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://3.gvt0.com/vi/ACZ4075lBFM/0.jpg" height="266" width="320"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ACZ4075lBFM&amp;fs=1&amp;source=uds" /&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;&lt;embed width="320" height="266" src="http://www.youtube.com/v/ACZ4075lBFM&amp;fs=1&amp;source=uds" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Schon in den letzten Wochen war für oppositionelle Politiker die Nutzung von öffentlichen Straßen zumindest zu Fuß vor allem an Mon- und Donnerstagen nicht mehr gestattet. Mittlerweile scheint aber nicht einmal mehr die Proklamation fadenscheiniger Begründungen wie einer angeblichen „Gefährdung der öffentlichen Sicherheit“ oder „Anstiftung zum Widerstand gegen die Staatsgewalt“ in Folge der landesweit durchgeführten Protestmärsche notwendig zu sein, um lästige politische Gegner inhaftieren zu können. Es genügt allein das Verlassen des Privatgrundstücks. Man kann sich ja vorstellen, was als nächstes kommt.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Derweilen sind unter den Opfern der Straßenkämpfe zwischen Demonstranten und Polizei auch immer öfter vollkommen unbeteiligte Anwohner. In der letzten Woche wurde ein zweijähriges Kleinkind bei der gewaltsamen Auflösung von Demonstrationen in Massaka durch das Militär erschossen. Für Präsident Museveni nur ein weiterer Vorwand, die harte Linie der Polizei zu verteidigen: jeder weitere ungerechtfertigte Protestmarsch ist inakzeptable und wird auch in Zukunft unterbunden werden. Mit allen Mitteln.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-5762599769226793863?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/5762599769226793863/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/04/aktuelles-v.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/5762599769226793863'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/5762599769226793863'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/04/aktuelles-v.html' title='Aktuelles V'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-3699448418781639844</id><published>2011-04-23T10:23:00.000+02:00</published><updated>2011-04-23T10:23:16.375+02:00</updated><title type='text'>Beim Bankautomat</title><content type='html'>&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Für abhebewillige Großverdiener aus dem befreundeten Ausland haben die ugandischen Banken zwei echte Servicehighlights vorbereitet. Zum einen verfügt jeder Bankautomaten im Land zu seinem Schutz über einen eigens dafür abgestellten Wachmann, welcher jedoch in Wirklichkeit noch eine ganze Reihe weiterer Dienstleistungen zu übernehmen hat: denn er dient auch als erste Informationsquelle über die derzeitige Verfügbarkeit von Bargeld, Quittungen oder etwaige Wartezeiten, ist in der Regel auch gerne zur Assistenz bei der PIN-Eingabe, Kartenverwaltung oder Kontoführung bereit (und hat eher weniger Verständnis dafür, dass diese Angebote von mir so selten in Anspruch genommen werden) und weiß immer genau, wann die gerade  durch geführten Reparaturarbeiten wohl beendet sein werden (meist in 5 bis 10 (ugandischen) Minuten, das entspricht etwa 4 bis 6 Stunden Echtzeit).&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-9rAuRfACXqM/TbKL64Ou7zI/AAAAAAAAAJY/bZqOQjR3naM/s1600/Notes.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-9rAuRfACXqM/TbKL64Ou7zI/AAAAAAAAAJY/bZqOQjR3naM/s320/Notes.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;So reich und doch so arm - das sind keine 500 Euro...&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Aber nicht die allgegenwärtigen und äußerst kontaktfreudigen Wachposten vor den modernen Elektrotresoren machen jeden Abhebevorgang zu einem Erlebnis, denn zu anderen sind auch die Automaten selbst sind eine genaue Betrachtung wert. Habe ich anfangs noch in meiner panischen Unsicherheit noch die englische Menüführung gewählt, um bloß ja ganz schnell mein Geld zu bekommen und zu verschwinden, erkunde ich seit einiger Zeit die erfrischend &amp;nbsp;leicht verständliche Beschreibung eines Abhebevorgangs in Luganda: „Introduzca su PIN par favor“ - Klar, PIN eingeben, mach ich glatt. -  „Retiro de efectivo“ - Ja, ich will Bargeld abheben. Überraschend, wie gut ich alles verstehe. - “Intorduzca la cantidad de dinero“ - Ich brauche so 300.000 Schilling. Aber irgendwie kommt mir das alles Spanisch vor. - „Espere por favor“ - Na gut. - „Gracias por usar Stanbic ATM“ - Keine Ursache. Um einige Schilling und ein Stück Selbstbewusstsein reicher mache ich mich auf den Weg nach hause. Nur eine Frage quält mich: warum ging das bloß im Lugandaunterricht nie so einfach?&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-3699448418781639844?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/3699448418781639844/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/04/beim-bankautomat.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/3699448418781639844'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/3699448418781639844'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/04/beim-bankautomat.html' title='Beim Bankautomat'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-9rAuRfACXqM/TbKL64Ou7zI/AAAAAAAAAJY/bZqOQjR3naM/s72-c/Notes.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-5788757917069863992</id><published>2011-04-21T17:15:00.003+02:00</published><updated>2011-04-21T17:21:15.373+02:00</updated><title type='text'>Unkreativität</title><content type='html'>Weil mir heute nichts besseres einfällt, gibt's nur &lt;a href="http://www.der-postillon.com/2010/04/jungster-mensch-der-welt-geboren.html"&gt;neuste Neuigkeiten aus der Heimat&lt;/a&gt; (ja, das vorherstehende, gräulich unterlegte Geschreibsel ist ein Link)!&lt;a href="http://www.der-postillon.com/2010/04/jungster-mensch-der-welt-geboren.html"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen wieder mehr aus Uganda, versprochen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-5788757917069863992?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/5788757917069863992/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/04/unkreativitat.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/5788757917069863992'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/5788757917069863992'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/04/unkreativitat.html' title='Unkreativität'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-2801171208496884301</id><published>2011-04-19T14:39:00.000+02:00</published><updated>2011-04-19T14:39:18.296+02:00</updated><title type='text'>Gwen</title><content type='html'>&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Mag ich auch für die meisten Ugander in meiner Umgebung kein besonders vorbildlicher Ziegenhalter sein, sondern eher ein ziemlich wunderlicher Tierfreund, der vermutlich einfach nur nicht ausgelastet ist, weil er immer noch nicht verheiratet ist (geschweige denn Kinder hat), so spricht doch die Wertschätzung der Zielgruppe eine andere Sprache. Die Ziegenzucht Embuzi erfreut sich regen Zulaufs und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Beinahe alle zwei Wochen schauen herren- bzw. heimatlose Ziegen bei mir vorbei und wollen sich zu meiner kleinen Herde gesellen. Und nachdem schon eine dieser Ziegen in der Nachbarschaft des nächtens das Opfer herumstreunender Hunde wurde (die ja auch alle herren- und heimatlos sind, muss man zu deren Verteidigung sagen), konnte ich bei der nächsten nicht mehr tatenlos zusehen.&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-jdZFJDMIlTA/Ta2B2eTDYFI/AAAAAAAAAJU/tjn5FlndeX8/s1600/Gwen.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-jdZFJDMIlTA/Ta2B2eTDYFI/AAAAAAAAAJU/tjn5FlndeX8/s320/Gwen.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Gwen und ihre Lieblingsspeise: Bananenschalen&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Deshalb habe ich jetzt Gwen. Sie ist meiner Schätzung nach höchstens zwei Monate alt und furchtbar winzig für ihr Alter. Eigentlich laufen solche kleinen Ziegen nicht ohne ihre Mutter herum, aber die scheint ihr wohl irgendwie abhanden gekommen zu sein. Was normalerweise das Todesurteil für die kleinen Zieglein bedeutet. Aber Gwen ist ziemlich taff und hat sich mindestens eine Woche allein durchgeschlagen, bevor ich sie eines Morgens schlafend unter dem Stall fand. Nun hat sich die zarte Gwen aber schon gut eingelebt und frisst erstaunliche Mengen für ihre Größe. Am liebsten direkt aus der Hand.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-2801171208496884301?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/2801171208496884301/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/04/gwen.html#comment-form' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/2801171208496884301'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/2801171208496884301'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/04/gwen.html' title='Gwen'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-jdZFJDMIlTA/Ta2B2eTDYFI/AAAAAAAAAJU/tjn5FlndeX8/s72-c/Gwen.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-9139297793994433400</id><published>2011-04-18T15:38:00.001+02:00</published><updated>2011-04-18T15:41:19.670+02:00</updated><title type='text'>Aktuelles IV</title><content type='html'>&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;strong&gt;Demonstrationen&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="clear: right; float: left; margin-bottom: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-EpGs0GvTF_4/Taw-Klm3JYI/AAAAAAAAAJQ/sOXoU5gkoEg/s1600/Lake+Albert.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-EpGs0GvTF_4/Taw-Klm3JYI/AAAAAAAAAJQ/sOXoU5gkoEg/s320/Lake+Albert.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Hier liegt die Zukunft Ugandas: Öl im See&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Die Regierung stellt sich den seit einer Woche stattfindenden Demonstrationen in wenig überraschender Weise. Vorsichtig ausgedrückt. Polizei und Militär sind in erhöhter Alarmbereitschaft und agieren wenig zimperlich. Die Polizeipräsenz wurde in allen größeren Städten des Landes massiv erhöht. Es gab allein letzten Donnerstag mindestens 220 Verhaftungen. Vier Menschen starben seitdem bei der Auflösung von Demonstrationen. Der Oppositionsführer Besigye wurde während eines Demonstrationsmarsches angeschossen. Mindestens zehn zum Teil sehr prominente Oppositionelle (u.a. der neugewählte Bürgermeister Kampalas) befanden sich zeitweise in „Schutzhaft“. Auch heute wurden sie in Erwartung weiterer "Walk to Work"-Märsche bereits morgens vorbeugend in Gewahrsam genommen. Uganda entwickelt sich scheinbar zu einem Polizeistaat. Aber wenigstens zu einem gut gerüsteten, wenn man den Medienberichten glauben schenken darf. Denn vor wenigen Wochen verkündete die Regierung, Kampfjets und Panzer für umgerechnet 740 Mio. Dollar kaufen zu wollen. Zum Schutz gegen "Eventualitäten" bei der Erschließung der Ölvorkommen im Lake Albert an der Grenze zum Kongo. Na dann.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-9139297793994433400?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/9139297793994433400/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/04/aktuelles.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/9139297793994433400'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/9139297793994433400'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/04/aktuelles.html' title='Aktuelles IV'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-EpGs0GvTF_4/Taw-Klm3JYI/AAAAAAAAAJQ/sOXoU5gkoEg/s72-c/Lake+Albert.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-3280789148932917327</id><published>2011-04-17T14:00:00.001+02:00</published><updated>2011-04-17T14:01:05.615+02:00</updated><title type='text'>Aktuelles III</title><content type='html'>&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Die allgemeine Stimmung&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-tUL3VskCpEM/TarVwWXSi3I/AAAAAAAAAJM/4p3YChDK4PY/s1600/Glory.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-tUL3VskCpEM/TarVwWXSi3I/AAAAAAAAAJM/4p3YChDK4PY/s320/Glory.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;"Ehre sei Gott" - doch oft nicht für alle bezahlbar&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Von westlichen Medien weitgehend unbemerkt hat die eigentlich schon seit einem Jahrzehnt anhaltende ökonomische Krise nun durch die brutal einsetzende Inflation zu einigen brandheißen Entwicklungen geführt. Die in den im Februar diesen Jahres abgehaltenen Präsidentschaftswahlen zuletzt vernichtend geschlagene Opposition versucht dieser Tage, den allgemeinen Unmut insbesondere der ugandischen Jugend gezielt auf die Straße zu bringen. Mit sogenannten „Walk to Work“-Demonstrationen („Lauf zur Arbeit“) soll auf die explodierenden Transportpreise aufmerksam gemacht werden. Eigentlich unnötig, denn der mittlerweile jeden Morgen zu beobachtenden Exodus der arbeitenden Bevölkerung in Richtung Stadtzentrum spricht auch an Nichtdemonstrationstage Bände. Denn längst hat die Krise auch die, so vorhandene, ugandische Mittelschicht in den Außenbezirken ergriffen und zwar in einem viel tiefgreifenderen und bedrohlicherem Maße, als es beispielsweise die Weltfinanzkrise in westlichen Ländern vermochte. Gegen die hiesigen Entwicklungen war das Jammern auf hohem Niveau.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-3280789148932917327?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/3280789148932917327/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/04/aktuelles-iii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/3280789148932917327'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/3280789148932917327'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/04/aktuelles-iii.html' title='Aktuelles III'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-tUL3VskCpEM/TarVwWXSi3I/AAAAAAAAAJM/4p3YChDK4PY/s72-c/Glory.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-6708395853468903764</id><published>2011-04-16T09:59:00.002+02:00</published><updated>2011-04-16T10:03:45.001+02:00</updated><title type='text'>Aktuelles II</title><content type='html'>&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Geldentwertung&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;… denn seit etwa zwei Wochen setzt in Uganda etwas ein, was den wirtschaftlich bewanderten und/oder ziemlich betagten Lesern eine grauenerregende Vorstellung sein dürfte: Uganda hat mit solch schnellen Preissteigerungen zu kämpfen, dass wir für den Monat April wohl getrost von „galoppierender Inflation“ sprechen können. Denn zumindest Nahrung und Transportdienstleistungen haben sich in  zwei Wochen um mindestens 50 Prozent verteuert und das sind die Posten, die die größten täglichen Ausgaben in den Budgets der Slumbewohner Kampalas ausmachen. Da mag die Regierung noch so sehr abwiegeln und mit künstlich schöngerechneten Statistiken die allgemeine Inflation auf unter 10 Prozent beziffern, die alltägliche Erfahrung spricht eine andere Sprache. Denn arbeitslose Familienväter mit acht Kindern kaufen äußerst selten die in die Regierungsberechnungen einfließenden Neuwagen, Reiserücktrittsversicherungen oder Laminierungsmaschinen. Sondern überraschenderweise lieber ein Kilo Reis (von 1500 auf 2500 Schilling), eine Fahrt aus Kawempe in die Stadt (von 500 auf 1000 Schilling) oder ein Mittagessen bestehend aus Kochbananen (Matooke), Maismehlbrei (Posho) und Bohnen (von 1500 auf 2500 Schilling).&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-jgpyf2R1-5g/TalL5_wHZbI/AAAAAAAAAJA/4UJjOfT7TSg/s1600/Kikomando.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-jgpyf2R1-5g/TalL5_wHZbI/AAAAAAAAAJA/4UJjOfT7TSg/s320/Kikomando.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Kikomando: von 800 auf 1200 Schilling und kein Ende in Sicht&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Die Preissteigerungen sind auf zweierlei Ursachen zurückzuführen: auf eine harte wenn auch nicht allzulange Trockenzeit und vor allem auf den Bürgerkrieg in Libyen. Denn als einer der Hauptölversorger der Region treffen die aus dem Konflikt resultierenden Lieferengpässe die Entwicklungsländer Afrikas gewöhnlich zuerst, da sie weder über nennenswerte Ölbestände verfügen noch die bevorzugten Kunden anderer Ölstaaten darstellen. Und so explodieren die Spritpreise im ganzen Land und lassen die Nahrungsmittelversorgung Kampalas zu einer äußerst kostspieligen Angelegenheit werden. Und das ist erst der Anfang des ganzen, denn die nachziehenden Preissteigerungen für Dienstleistungen sind schon in vollem Gang: der Männerhaarschnitt für Ugander (von 1000 auf 2000 Schilling), das Zimmer in Wandegeyas bekanntestem Stundenhotel (von 4000 auf 7000 Schilling) oder das Studieren an der Makerere University (von 3.000.000 auf 6.000.000 Schilling pro Semester) haben sich massiv verteuert. Nur Coca-Cola und seine Konkurrenzbrausen bleiben so preiswert wie eh und je. Aber ob die den Schnitt so rausreißen?&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-6708395853468903764?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/6708395853468903764/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/04/aktuelles-ii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/6708395853468903764'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/6708395853468903764'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/04/aktuelles-ii.html' title='Aktuelles II'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-jgpyf2R1-5g/TalL5_wHZbI/AAAAAAAAAJA/4UJjOfT7TSg/s72-c/Kikomando.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-3451074923086371226</id><published>2011-04-15T18:24:00.001+02:00</published><updated>2011-04-16T18:15:44.340+02:00</updated><title type='text'>Aktuelles I</title><content type='html'>&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Die folgende Artikelserie wird einen kleinen Einblick in aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen in Uganda geben. Ich werde das wie üblich nicht so ernst halten, auch wenn ich manches durchaus bedenklich finde. Wer mehr erfahren will, der wende sich an mich persönlich.&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Was bisher geschah...&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-vARxKdNTn_w/TahwCAVIW9I/AAAAAAAAAI8/Cu54NjS6qXY/s1600/Currency.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-vARxKdNTn_w/TahwCAVIW9I/AAAAAAAAAI8/Cu54NjS6qXY/s320/Currency.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Der ugandische Verein der Numismatiker sucht...&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Starten wir mit einer guten, wenn auch etwas veralteten Nachricht: seit meiner Ankunft in Uganda steigt der Wert des Euro unaufhörlich. Hurra, möchte man da rufen. Um knapp 20 Prozent hat er seit August 2010 zugelegt. Viele tausend Schilling zusätzlich sind dadurch unerwarteterweise in meine Taschen geflossen und haben mir das Leben geradezu paradiesisch versüßt. Danke liebes Europa! Von deiner wirtschaftlichen Stärke profitierte ich auch fern der Heimat permanent. Vielleicht machte sie mich gar ein wenig überheblich.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Doch der Reihe nach: von Zeit zu Zeit fühlte ich mich wie Gott in Frankreich. Mit von Geldbündeln ausgebeulten Taschen schlendert ich über den Wochenmarkt in Kalerwe und ließ die Verkäuferinnen gönnerhaft auch mal eine Tomate weniger in mein Körbchen legen. Ich konnte es mir ja leisten. Manches Mal sah man mich mit vollen Händen Bonbons unter den Kindern Kawempes verteilen, auf dass sie den Herrn für seine Güte, mich zu ihnen zu senden, lobpreisen mögen. Und in langen afrikanischen Nächten schlief ich selig mit dem Gedanken an meine sich durch die undurchschaubaren aber segensreichen Mechanismen der modernen Finanzwelt unsichtbar vermehrenden Reichtümer auf meinem Bankkonto ein, wohlwissend, dass sich auch am nächsten Morgen wieder mehrere hundert Ugandaschilling wie von Zauberhand zu meinen nicht unerheblichen Barschaften hinzugesellt hätten. Mir ging es gut, ich hatte nichts zu fürchten. Das konnte ja nicht so weitergehen, wie mir heute klar ist...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-3451074923086371226?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/3451074923086371226/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/04/aktuelles-i.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/3451074923086371226'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/3451074923086371226'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/04/aktuelles-i.html' title='Aktuelles I'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-vARxKdNTn_w/TahwCAVIW9I/AAAAAAAAAI8/Cu54NjS6qXY/s72-c/Currency.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-7582018453518521843</id><published>2011-04-11T10:45:00.001+02:00</published><updated>2011-04-11T13:39:12.383+02:00</updated><title type='text'>Warten</title><content type='html'>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-CLCBfae_pyg/TaK91a-h8_I/AAAAAAAAAI4/aPjgEaYznAo/s1600/Puppet.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-CLCBfae_pyg/TaK91a-h8_I/AAAAAAAAAI4/aPjgEaYznAo/s320/Puppet.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Beim Warten entdeckt: Kolonialismuskritisches Beweisgut&lt;br /&gt;im Buspark&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Das tägliche Leben in Uganda fordert gewisse Fähigkeiten, die ausreichend zu kultivieren ich in der Heimat nicht gezwungen war. Leider, wie ich im Nachhinein sagen würde, denn mit ein bisschen mehr Training hätte ich mir dringendst notwendige Tugenden wie Unpünktlichkeit und Unzuverlässigkeit schon viel früher angeeignet. Dann würde ich sicher nicht jedes Mal wieder zum angekündigten Beginn auf einer Konferenz, zum angegebenen Abfahrzeitpunkt am Bus oder zum vereinbarten Termin in der Stadt erscheinen. Dann würde ich nicht stundenlang den Handwerkern beim Versuch zuschauen müssen, einen Kronleuchter mithilfe eines Handbohrers und einer Rohrzange an der sechs Meter hohen Decke des Nachbarsaals zu befestigen. Dann würde ich nicht dem immer gleichen Advertisement-Talk der Straßenverkäufer lauschen müssen, die mir automatische Handyentlader, Bettwäsche für die Reise oder ihre Tochter für nur zwei Kühe verkaufen wollen. Und dann würde ich auch nicht mehr so viel Blogartikel verfassen müssen, deren Formulierung  mir die unfreiwillig gewonnene Freizeit vertreibt. Aber ich arbeite dran – heute morgen kam ich vier Minuten zu spät zur Arbeit. Es geht aufwärts!&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-7582018453518521843?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/7582018453518521843/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/04/warten.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/7582018453518521843'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/7582018453518521843'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/04/warten.html' title='Warten'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-CLCBfae_pyg/TaK91a-h8_I/AAAAAAAAAI4/aPjgEaYznAo/s72-c/Puppet.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-5689526160927861046</id><published>2011-03-23T14:15:00.001+02:00</published><updated>2011-03-23T14:18:59.138+02:00</updated><title type='text'>Flughafen</title><content type='html'>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh4.googleusercontent.com/-lTst_z2b9zc/TYni3dQVFMI/AAAAAAAAAI0/iKkclH5v39Q/s1600/Entebbe.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="https://lh4.googleusercontent.com/-lTst_z2b9zc/TYni3dQVFMI/AAAAAAAAAI0/iKkclH5v39Q/s320/Entebbe.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Landung im August 2010&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Aus aktuellem Anlass ein Eindruck des Flughafens Entebbe, damit sich gewisse Leute nicht verfahren. Wenn ihr hier ankommt, seid ihr genau richtig.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich war nur einmal in Entebbe und eigentlich ist es überhaupt nicht so typisch afrikanisch, wie es dieses Bild auf Grund von Sonnenaufgang und afrikanischer Fauna vermitteln mag. Es ist nämlich vor allem teuer. Man wird überall nach Strich und Faden beschissen, weil die Stadt der Ankunftsort für unbedarfte Ugandatouristen ohne Plan aber dafür mit viel Geld in der Tasche ist. Na gut, es gibt noch einen Zoo und einen botanischen Garten. Nichtsdestotrotz hab ich es für nötig befunden, meine Repertoire an lugandischen Verwünschungen für zu hohe Preise nochmal deutlich aufzupolieren. Vorbereitung ist alles.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-5689526160927861046?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/5689526160927861046/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/03/flughafen.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/5689526160927861046'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/5689526160927861046'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/03/flughafen.html' title='Flughafen'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh4.googleusercontent.com/-lTst_z2b9zc/TYni3dQVFMI/AAAAAAAAAI0/iKkclH5v39Q/s72-c/Entebbe.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-9182216924563057972</id><published>2011-03-22T14:47:00.001+02:00</published><updated>2011-04-17T14:11:28.279+02:00</updated><title type='text'>Panoptikum</title><content type='html'>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh5.googleusercontent.com/-x61CpdaYrCo/TYiZnsdK_uI/AAAAAAAAAII/dfyShARfkv4/s1600/Bye+Mzungu.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="https://lh5.googleusercontent.com/-x61CpdaYrCo/TYiZnsdK_uI/AAAAAAAAAII/dfyShARfkv4/s320/Bye+Mzungu.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;"Bye Mzungu!" - "Bye schwarze Kinder!"&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Manchmal ist mein Slum ein Ort der totalen Überwachung. Was schwarzsehende Bürgerrechtler für das Internet befürchten, ist für mich auf der Straße oft schon beklemmende Realität. Ein natürliches Panoptikum, wenn man so will. Während der Begriff mal enwickelt wurde, um ein (kosten-) ideales Gefängnis zu beschreiben, das mit möglichst wenig Personal auszukommen vermag, geht es mir hier vor allem um den damit verbundenen Gedanken der Kontrolle durch permanente Beobachtung. Denn als vermutlich einziger ortsansässiger Weißer stellt man in manchen Teilen Kampalas schon allein durch seine Hautfarbe ein solches Kuriosum dar, dass ein unauffälliges Leben im Schatten der Masse praktisch unmöglich ist. Man wird einfach nie übersehen. Dazu kommt eine für enge Gemeinschaften typische geseitige Mitteilungsbedürftigkeit. Vermutlich bin ich ein ähnlich ergiebiges Klatschthema wie das Wetter oder die Wahlen. Ein jeder weiß, wann ich zur Arbeit gefahren bin und wann wieder nach hause, wann ich meine Wäsche aufgehangen oder meinen Müll heruntergebracht habe, bei welchem Laden ich am liebsten meine Cola kaufe und um welche Metzgerei ich immer einen Bogen mache. So richtig schräg wird’s dann, wenn schon Menschen meine Gewohnheiten kennen, die ich mit Sicherheit noch nie zuvor gesehen habe: der neue Imbissbesitzer um die Ecke, der genau weiß, wie ich meine Bestellung aufgebe und der neue Ananasverkäufer an der Hauptstraße, der die bestellte Frucht ungefragt aufschneidet, weil ich das immer so verlange. Im Ergebnis führe ich also ein unfreiwilliges Leben in der Öffentlichkeit, quasi als lokale Berühmtheit. Zum Glück ist die Unsitte der Autogrammjagd in Uganda nicht verbreitet, sonst würden morgen die Kinder nicht mehr nur „Bye Mzungu/Kizito!“ schreien, sondern eine dazu mit auch noch mit Stiften malträtieren. Jedenfalls tun sie das manchmal in meinen Albträumen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-9182216924563057972?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/9182216924563057972/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/03/panoptikum.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/9182216924563057972'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/9182216924563057972'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/03/panoptikum.html' title='Panoptikum'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh5.googleusercontent.com/-x61CpdaYrCo/TYiZnsdK_uI/AAAAAAAAAII/dfyShARfkv4/s72-c/Bye+Mzungu.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-3070508291790725281</id><published>2011-03-19T17:54:00.000+02:00</published><updated>2011-03-19T17:54:25.818+02:00</updated><title type='text'>Lärm</title><content type='html'>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh6.googleusercontent.com/-BPbH32DjNhc/TYTRLv37JUI/AAAAAAAAAIE/Z0hNNBCvxXY/s1600/still+life.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="179" src="https://lh6.googleusercontent.com/-BPbH32DjNhc/TYTRLv37JUI/AAAAAAAAAIE/Z0hNNBCvxXY/s320/still+life.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ein malerisches Stillleben&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ein Eindruck, den jeder bestätigen wird, der Kampala schon einmal persönlich erlebt hat, ist der sich sofort einstellende Gedanke, man sei in eine Art künstlich erzeugter Lärmbelästigungszone oder ein Testgelände für die nervigsten Geräusche der Welt eingetreten. Von wem oder zu welchem Zweck dieses Gebiet der akutischen Folter angelegt wurde, blieb mir bis jetzt zwar verborgen, aber seine Auswirkungen sind mir dafür umso klarer: es treibt den zu seinem Unglück noch nicht ganz tauben Zuhörer über kurz oder lang in den Wahnsinn, so dass er sich wohl zum ersten Mal in seinem Leben ernsthaft nach einer rechtlich anerkannten Behinderung oder zumindest vollkommen dicht schließenden Ohrpfropfen sehnt.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Als kleines Beispiel der heutige Tag: ich erwache um sechs Uhr morgens durch die dumpf hämmernde Musik meines Nachbarn, der sich für sein leider nicht schalldichtes 6 m² Domizil eine neue Soundanlage zugelegt hat. Den Vormittag über begleitet mich das herrliche Geräusch einer elektrischen Metallsäge, das mir quasi eine Gänsehaut auf dem Trommelfell verschafft. Nach Beendigung dieses vormittäglichen Eingriffs in mein Recht auf körperliche Unversehrtheit ist nun schallwellentechnisch endlich Raum für die Martinshörner und quietschenden Reifen auf der  nahegelegenen Hauptstraße, deren ferne aber beständig dennoch markerschütternd laute Klänge nur gelegentlich von hohen Kratzgeräuschen unterbrochen werden, wenn mein Nachbar seine alten Töpfe mit einem Messer bearbeitet. Mit Einbruch der Dunkelheit tritt dann das anhaltende Jaulenden der Wachhunde hinzu, die jedoch bald wieder von ohrenbetäubender Popmusik aus der naheliegenden Kneipe übertönt werden. Leider hat sich mein Gehör bislang noch nicht signifikant verschlechtert, so dass mir auch weiterhin keins dieser akutischen Schmankerl entgeht. Ich wünschte nur, man könnte Ohren willentlich schließen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-3070508291790725281?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/3070508291790725281/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/03/larm.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/3070508291790725281'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/3070508291790725281'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/03/larm.html' title='Lärm'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh6.googleusercontent.com/-BPbH32DjNhc/TYTRLv37JUI/AAAAAAAAAIE/Z0hNNBCvxXY/s72-c/still+life.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-548859357522675515</id><published>2011-03-18T16:03:00.002+02:00</published><updated>2011-03-18T18:52:42.114+02:00</updated><title type='text'>Auf der Suche</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh4.googleusercontent.com/-Zfz4lpHHKzA/TYNgGwttNwI/AAAAAAAAAIA/Z8YblD-dLSY/s1600/Search+Keywords.png" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="130" src="https://lh4.googleusercontent.com/-Zfz4lpHHKzA/TYNgGwttNwI/AAAAAAAAAIA/Z8YblD-dLSY/s400/Search+Keywords.png" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Schön ist's, wenn was Spaß macht. Zum Beispiel die eigene Blogstatistik durchforsten und feststellen, auf welchen Wegen Menschen zu diesem Sammelwerk digitaler Publikationen gefunden haben. Dabei ist der Weg der Stammleserschaft schon relativ eindeutig: entweder man hat sich ein Lesezeichen gesetzt oder man googelt halt „ickeinuganda“ oder „ickeinugnada“ oder „Icke Uagnda“ oder so. Interessanter sind da schon die eher zufälligen Nutzer, deren Weg sie wahrscheinlich nicht immer gradlinig zu meinem Geschreibsel geführt hat. Naheliegend ist ja noch, mit der Frage „Was heißt Brot auf Luganda?“ auf meinen Blog gestoßen zu sein. Die Antwort ist übrigens „omugaati“. Von mir aus mag einen auch das Interesse an der „bürgermeisterwahl kampala“ zu mir führen – der DP-Kandidat Erias Lukwago hat übrigens den Sieg davongetragen – oder „pfingstler uganda“. Über beide Themen habe ich zumindest am Rande mal irgendwas erwähnt, glaube ich. Auch das „kugelförmige sportgerät“geht noch an. Aber spätestens bei der Suche nach „benötigte fähigkeiten für eiskunstlauf“ würde ich wohl nicht unbedingt bei einem Blog, das wahrscheinlich von einem afrikanischen Land auf dem Äquator handelt, nachsehen, was der werte Autor wohl dazu zu meinem Problem zu vermelden hat. Da liegt ja sogar die von einem umtriebigen Internetuser eingeleitete Suche nach „alte geile frauen“ bei einem Blog mit dem Namen „Icke in Uganda“ irgendwie näher. Die gibt’s hier zwar noch nicht so häufig, aber langsam bekomme ich ja einen Eindruck davon, was die Leser so wollen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-548859357522675515?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/548859357522675515/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/03/auf-der-suche.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/548859357522675515'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/548859357522675515'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/03/auf-der-suche.html' title='Auf der Suche'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh4.googleusercontent.com/-Zfz4lpHHKzA/TYNgGwttNwI/AAAAAAAAAIA/Z8YblD-dLSY/s72-c/Search+Keywords.png' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-1992697968113782980</id><published>2011-03-17T13:49:00.000+02:00</published><updated>2011-03-17T13:49:19.183+02:00</updated><title type='text'>Elaine</title><content type='html'>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh6.googleusercontent.com/-g9Xaw4LuoHE/TYH0jAwM06I/AAAAAAAAAH8/FcZEvM_IC-A/s1600/Goats.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="187" src="https://lh6.googleusercontent.com/-g9Xaw4LuoHE/TYH0jAwM06I/AAAAAAAAAH8/FcZEvM_IC-A/s320/Goats.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Meine beiden Schätze&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&amp;nbsp;Seit nunmehr anderthalb Monaten ist Zackery nicht mehr alleiniger Herr im Haus. Die Viehzucht “Embuzi” hat weiteren Zuwachs erhalten und umfasst nun neben Zackery, fünf Monate altes Böckchen mit mittlerweile ausgeprägtem Ziegenirokesen, auch Elaine Embuzi, eine kleines, etwas scheues weißes Zieglein mit großem Appetit. Nach anfänglichen Eifersuchtsanfällen ob der geteilten Zuneigung seines Besitzers hat Zackery seine neue Mitbewohnerin mittlerweile absolut ins Herz geschlossen. Kein Morgen vergeht, an dem ich die beiden nicht nebeneinanderliegend im Stall auffinde, und auch den Tag über sind sie mehr oder weniger unzertrennlich. Da wird natürlich auch fleißig geübt, auf dass es bald mit dem Nachwuchs klappen möge...&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-1992697968113782980?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/1992697968113782980/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/03/elaine.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/1992697968113782980'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/1992697968113782980'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/03/elaine.html' title='Elaine'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh6.googleusercontent.com/-g9Xaw4LuoHE/TYH0jAwM06I/AAAAAAAAAH8/FcZEvM_IC-A/s72-c/Goats.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-297452396692150059</id><published>2011-03-16T10:13:00.003+02:00</published><updated>2011-03-16T10:20:02.688+02:00</updated><title type='text'>Post</title><content type='html'>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh5.googleusercontent.com/-vOywDC1-QFI/TYBuPiIm2oI/AAAAAAAAAH4/rQc8ME_HEJU/s1600/Postboxes.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="https://lh5.googleusercontent.com/-vOywDC1-QFI/TYBuPiIm2oI/AAAAAAAAAH4/rQc8ME_HEJU/s320/Postboxes.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Unter Einsatz meiner Freiheit aufgenommen: die verbotene Zone&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, &amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;Wenn man in Uganda auf Post aus der fernen Heimat wartet, hilft zuhause sitzen und auf den Briefträger lauern leider gar nicht dabei, das ersehnte Schreiben endlich zu erhalten. In Uganda gibt es zwar allerlei überflüssige Dienstleistungen, von mittelalten Frauen, die die Hauptstraße im Auftrag der Stadt mit einem Handbesen fegen über den Platzanweiser an der Taxihaltestelle bis hin zum eisernen Grundsatz jedes Supermarktbesitzers, immer mehr Mitarbeiter als Kunden in seinem Laden zu haben, und sei es nur, um die Regale zu bewachen. All das ist möglich, weil Arbeitskraft in Uganda im Überfluss vorhanden und somit billig ist. Es gibt einfach zu viele Arbeitssuchende und zu wenig vernünftige Jobs, so dass es gerne passieren kann, dass die Kassiererin vorher Jura studiert hat, der Maisverkäufer mal Entwicklungshelfer war und der Tankwart gerne Shakespeare zitiert. Lieber 2000 Schilling (ca. 65 Cent) am Tag verdient als sinnlos auf der Straße rumgehangen. Doch trotz dieses wahnsinnigen Lohndumpings scheint es sich nicht zu rentieren, die Lieferung meiner Korrespondenz frei Haus zu organisieren. Dabei wäre das doch eine &amp;nbsp;wahnsinnig sinnvolle arbeitsbeschaffende Maßnahme, die nicht nur die Lebensqualität aller fleißigen Briefschreiber nachhaltig erhöhen würde, sondern auch dem wehmütigen deutschen Alternativtouristen eine Träne der Rührung in die Augen treiben würde: "Schau mal Gabriel-Hieronimus , bei denen funktionieren die öffentlichen Einrichtungen noch. So schön könnte es sein ohne den Ausverkauf und die Privatisierung unserer Kommunen und bundeseigenen Dienstleister. Ich wette, hier würde die S-Bahn pünktlich fahren!". Aber das sind ja alles nur Wunschträume. Und so pilgere ich einmal wöchentlich zum großen Hauptpostamt und kontrolliere meine Mailbox. Vielleicht sind ja endlich die ersehnten Episteln zu finden?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, &amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-297452396692150059?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/297452396692150059/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/03/post.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/297452396692150059'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/297452396692150059'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/03/post.html' title='Post'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh5.googleusercontent.com/-vOywDC1-QFI/TYBuPiIm2oI/AAAAAAAAAH4/rQc8ME_HEJU/s72-c/Postboxes.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-4560981936758089762</id><published>2011-03-15T10:08:00.001+02:00</published><updated>2011-04-17T14:13:25.727+02:00</updated><title type='text'>Trockenzeit II</title><content type='html'>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh3.googleusercontent.com/-Pdah9qkuIiI/TX8dSjvhgQI/AAAAAAAAAH0/qpo070Zqmw0/s1600/Floods.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="https://lh3.googleusercontent.com/-Pdah9qkuIiI/TX8dSjvhgQI/AAAAAAAAAH0/qpo070Zqmw0/s320/Floods.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Stürzbäche schießen auf mich hinab&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Seit drei Tagen regnet es quasi ununterbrochen, die Abwassergräben an den Hauptstraßen sind überflutet und die Slums in den Tälern zwischen den Hügeln Kampalas melden landunter. Der treue Leser wird sich erinnern: vor nicht mal einer Woche wurde die Ankündigung einer gefährlich langen Trockenzeit von mir in markigen Worten als unbedeutendes Langweilerthema abgetan. Habe ich nicht recht behalten? Regen führt in Kampala regelmäßig dazu, dass das soziale Leben komplett lahmgelegt wird. Taxis und Motorräder fahren nur sehr eingeschränkt, alle Termine werden vorsorglich abgesagt und die halbe Nation wartet mit eingezogenem Kopf unter den Markisen der kleinen Läden darauf, dass die sich anbahnende Sintflut doch noch an ihnen vorüberzieht.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Vorüberziehen tue aber nur ich und zwar auf meinem Fahrrad. Den morgendlichen Platzregen nutzend und von Dvo&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;ř&lt;/span&gt;áks Allegro con fuoco aus der Sinfonie Nr. 9 „Aus der neuen Welt“ befeuert brause ich durch die leeren Straßen und erfreue mich daran, dem immerwährenden Stau mit der Unterstützung höherer Mächte entronnen zu sein. Doch die Kälte macht selbst mir zu schaffen. Komplett durchnässt erreiche ich, dem Vater aus Goethes Erlkönig gleich, mit Mühe und Not das Haus, die vom Straßendreck und Abwasser säubernde Dusche schon vor Augen. Doch zu früh gefreut: draußen mag es zwar wie aus Kübeln schütten, zuhause jedoch gibt es mal wieder kein Wasser. Also doch irgendwie Trockenzeit. Wieder einmal belehrt mich die ugandische Wirklichkeit eines besseren.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-4560981936758089762?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/4560981936758089762/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/03/trockenzeit-ii.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/4560981936758089762'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/4560981936758089762'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/03/trockenzeit-ii.html' title='Trockenzeit II'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh3.googleusercontent.com/-Pdah9qkuIiI/TX8dSjvhgQI/AAAAAAAAAH0/qpo070Zqmw0/s72-c/Floods.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-1073338881410887213</id><published>2011-03-14T14:59:00.001+02:00</published><updated>2011-04-17T14:14:19.297+02:00</updated><title type='text'>Freundschaft</title><content type='html'>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh5.googleusercontent.com/-E_w0uHPfcF8/TX4PxfohTrI/AAAAAAAAAHw/Nnb8dS_MWKQ/s1600/Gaddafi+Mosque.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="https://lh5.googleusercontent.com/-E_w0uHPfcF8/TX4PxfohTrI/AAAAAAAAAHw/Nnb8dS_MWKQ/s320/Gaddafi+Mosque.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Vom Diktator gestiftet, dem Volk gewidmet - Gaddafi Mosque&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Die Welt schaut auf Tripolis und Gaddafi. Die ganze Welt? Nein, ein kleines Land im Herzen Afrikas trotzt dem Diktat der internationalen Medienmacht. Das Ugandische Staatsfernsehen UBC berichtet zwar mit Vorliebe von neuen Mordopfern in den Slums Kampalas oder den Gewinnern wichtiger ostafrikanischer Musikpreise, leider müssen dann auch Abstriche im Nachrichtenbereich gemacht werden. Es bleibt einfach nicht genug Sendezeit um über neuere Entwicklungen in Libyen oder dem Rest Nordafrikas zu informieren. Schließlich müssen ja auch die beliebten argentinischen Daily Soaps (“Hidden Passion” etc.) pünktlich beginnen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Man könnte die Gründe für diese Informationssperre natürlich auch in der engen Verbindung des ugandischen Dauerpräsidenten Yoweri Museveni mit seinem Freund Mummar al Gaddafi vermuten. Obwohl es, wie manche meiner Gesprächspartner nicht müde werden zu betonen, ja schon ewig her ist, dass die beiden in der Blüte ihrer Jahre gemeinsam im Grünen Buch schmökerten und die demokratische Zukunft Afrikas am Lagerfeuer diskutierten. Und der Museveni jetzt mit den ganzen Wahlen in Uganda andere Probleme hat als Lybien. Und der Gaddafi sich auch nicht nur zum Guten verändert hat. Und dass es deshalb ziemlich weit hergeholt ist, hier gezielte Zensur von höherer Stelle zu vermuten. Aber wenn ich dann auf dem Weg in die Altstadt die Gaddafi Road hinauffahre und eines der baulich bemerkenswertesten Gebäude Ugandas, die Gaddafi Mosque (Gaddafi-Moschee) so auf dem Hügel der Altstadt stehen sehe, bekomme ich so meine Zweifel, was dieses Auseinanderdriften der beiden dicken Kumpel angeht. Freundschaft ist doch immer noch die beständigste aller Beziehungen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-1073338881410887213?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/1073338881410887213/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/03/freundschaft.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/1073338881410887213'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/1073338881410887213'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/03/freundschaft.html' title='Freundschaft'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh5.googleusercontent.com/-E_w0uHPfcF8/TX4PxfohTrI/AAAAAAAAAHw/Nnb8dS_MWKQ/s72-c/Gaddafi+Mosque.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-299827685071560597</id><published>2011-03-13T10:24:00.002+02:00</published><updated>2011-03-13T10:27:25.216+02:00</updated><title type='text'>Werbung</title><content type='html'>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh3.googleusercontent.com/-WBJ993a2-e4/TXx-HIKa72I/AAAAAAAAAHs/PqYKnUhKeOw/s1600/Beauty+Care.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="https://lh3.googleusercontent.com/-WBJ993a2-e4/TXx-HIKa72I/AAAAAAAAAHs/PqYKnUhKeOw/s320/Beauty+Care.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Möglicherweise ein Fall irreführender Produktvermarktung&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Egal ob Deutschland oder Uganda: allerlei mehr oder minder sinnvolle Produkte werden den ortsansässigen Mediennutzen täglich in bunten Bildern und innovativen Sprüchen nähergebracht. Natürlich nicht, um ihnen letztlich vollkommen überflüssiges Zeug anzudrehen, sondern nur, um zu informieren, auf dass man sich endlich seines dringenden Bedürfnisses nach den bisher unbekannten aber dennoch schmerzlich vermissten Waren klar werden könne. Das funktioniert offenkundig unabhängig vom kulturellen Hintergrund in beiden Ländern ziemlich gut.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Unterschiede treten aber spätestens dann zutage, wenn der so gewonnene potentielle Kunde auch tatsächlich versucht, des angepriesenen Gutes habhaft zu werden. Denn es vergeht kein Tag in Kampala, an dem ich nicht mit Werbung für Dinge überschüttet werde, die es hier gar nicht gibt. Und damit sind nicht nur die Plakate für freie und ergebnisoffene Wahlen gemeint. Sondern vielmehr die importierten T-Shirts, auf denen für Wohnmobile, Yogi-Tee, Staubsauger der Firma Miele oder Jägermeister geworben wird. Oder die Aufforderung einiger Banken, sich doch mal ein kostenfreies Konto zuzulegen, das aber für die 90 Prozent Ugander ohne regelmäßiges und versteuertes Einkommen niemals angelegt werden wird. Oder die Werbung für dauerhaft verfügbares, flächendeckendes mobiles Internet, das in 70 Prozent des Landes und an drei Tagen die Woche nicht funktioniert. Alles toller Kram, den man aber nicht bekommt. Wie soll man hier ein überzeugtes Konsumkind bleiben?&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-299827685071560597?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/299827685071560597/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/03/werbung.html#comment-form' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/299827685071560597'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/299827685071560597'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/03/werbung.html' title='Werbung'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh3.googleusercontent.com/-WBJ993a2-e4/TXx-HIKa72I/AAAAAAAAAHs/PqYKnUhKeOw/s72-c/Beauty+Care.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-6517863156087769805</id><published>2011-03-12T14:39:00.000+02:00</published><updated>2011-03-12T14:39:48.506+02:00</updated><title type='text'>Verhandlungen</title><content type='html'>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh5.googleusercontent.com/-imc2ULnpk7U/TXtpAe0QCQI/AAAAAAAAAHo/EbF5X-1F9b0/s1600/Boda.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="https://lh5.googleusercontent.com/-imc2ULnpk7U/TXtpAe0QCQI/AAAAAAAAAHo/EbF5X-1F9b0/s320/Boda.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Luftige Schutzkleidung ist des Bodafahrers höchstes Gut&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Es wirklich zum Verzweifeln. Seit nunmehr siebeneinhalb Monaten müht man sich Tag für Tag, sich den Gepflogenheiten des Landes anzupassen. Bloß keinen Schilling zuviel ausgeben, immer verhandeln, sonst gibt dir hier niemand einen angemessenen Preis. Ob beim Tomatenkauf, der Pediküre, mit dem Tierarzt oder auf der Aussichtsplattform. Es ist immer das gleiche Spiel. Man fragt nach dem Preis, dann wird beiseitig herzhaft über das erste Angebot gelacht und dann nährt man sich dem anvisierten Ziel, welches auf Grund der irgendwie immer gleich erkannten Nichteinheimischkeit seitens des Käufers sowieso grundsätzlich höher liegt als der “echte”, d.h. niedrigst mögliche Preis, in kleineren oder größeren Schritten an. So weit, so gut. Traurig wird es eben erst, wenn man irgendwann versteht, dass es egal ist, wieviel Übung man hat, wie gut man die Landessprache beherrscht oder wie trefflich man zu argumentieren versteht. Ein bestimmtes Preisniveau werde ich nie unterschreiten. Wenn Emma mit dem Bodafahrer verhandelt, bezahlt er die Hälfte, selbst wenn ich daneben stehe (was normalerweise den Preis schon per se hebt). Ich muss es also einfach einsehen: ich werde immer nur ein relativ guter oder schlechter Feilscher bleiben. Und zwar relativ zu meiner Hautfarbe.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-6517863156087769805?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/6517863156087769805/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/03/verhandlungen.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/6517863156087769805'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/6517863156087769805'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/03/verhandlungen.html' title='Verhandlungen'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh5.googleusercontent.com/-imc2ULnpk7U/TXtpAe0QCQI/AAAAAAAAAHo/EbF5X-1F9b0/s72-c/Boda.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-8424862715039875078</id><published>2011-03-11T08:26:00.001+02:00</published><updated>2011-03-11T08:28:15.524+02:00</updated><title type='text'>Bauvorhaben</title><content type='html'>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh6.googleusercontent.com/-H3CjfOF3daM/TXnADBeoVWI/AAAAAAAAAHg/n4g8GUH38Wc/s1600/Local+restaurant.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="https://lh6.googleusercontent.com/-H3CjfOF3daM/TXnADBeoVWI/AAAAAAAAAHg/n4g8GUH38Wc/s320/Local+restaurant.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ein typisches Restaurant in rustikalem Stil&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;In Uganda geht’s voran, zumindest wenn man meine Nachbarn anschaut: da wird direkt vor meiner Haustür in zwei Tagen eine Bretterbude hochgezogen, deren Zweck in der Beherbergung eines Kleinstrestaurants besteht. An sich ein gerechtfertigtes und gewöhnlich wenig Aufsehen erregendes Unterfangen, würde sich die geplante Eröffnung nicht so wahnsinnig unvorteilhaft mit dem neuen Kanalisierungsprojekt des Bauherrn überschneiden. Der hat nämlich außerdem kurzerhand beschlossen, die direkt zum geplanten Eingang der Gaststube führende Auffahrt mal eben komplett aufzureißen, um neue Abwasserrohre zu verlegen. Was den Besuchsanreiz für potentielle Gäste sowohl zugangs- als auch geruchstechnisch nicht gerade erhöht. So schön dieses Beispiel für die Großartigkeit menschlicher Schaffenskraft auch ist, es wird zweifelsohne von der nachhaltigen Bauplanung eines anderen Hausbesitzers in der näheren Umgebung getoppt. Innerhalb einer Woche haben fleißige Hände auf seinen Wunsch hin die Begrenzungsmauer seines Grundstücks Stein für Stein abgetragen. An sich ganz schön, haben die Bewohner doch nun endlich einen freien Blick auf die geschäftige Straße, welche ihren Grund und Boden passiert. Allerdings währte dieses Glück nicht allzu lang. Wenige Tage später entschloss man sich nämlich, die alten Steine wiederzuverwenden, statt sie ungenutzt herumliegen zu lassen. Nun entsteht daraus eine neue Mauer an exakt der gleichen Stelle. So sieht bestmögliche Wiederverwertung aus.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-8424862715039875078?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/8424862715039875078/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/03/bauvorhaben.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/8424862715039875078'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/8424862715039875078'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/03/bauvorhaben.html' title='Bauvorhaben'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh6.googleusercontent.com/-H3CjfOF3daM/TXnADBeoVWI/AAAAAAAAAHg/n4g8GUH38Wc/s72-c/Local+restaurant.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-7052978395237955752</id><published>2011-03-10T09:10:00.001+02:00</published><updated>2011-04-17T14:15:39.216+02:00</updated><title type='text'>Mitfahrgäste</title><content type='html'>&lt;div align="justify" class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh5.googleusercontent.com/-ZRTP_9RjTCI/TXh4rhb-roI/AAAAAAAAAHc/5KqzqLZXhFA/s1600/Black+Box.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="156" src="https://lh5.googleusercontent.com/-ZRTP_9RjTCI/TXh4rhb-roI/AAAAAAAAAHc/5KqzqLZXhFA/s200/Black+Box.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Eine ganz normale Kampala Black Box&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Mein Sitznachbar im Minibus hat sich für den Dauerbrenner “Barbie Girl” als Klingelton entschieden. Zumindest in Uganda ist das an sich nicht weiter verwunderlich, schließlich hat ja auch der Eismann “Stille Nacht” als Erkennungsmerkmal, in der Kirche werden fromme Lugandatexte zur Melodie der deutschen Nationalhymne gesungen und mein Nachbar hört seit drei Monaten die große Phil Collins Collection in Endlosschleife. Musikalische Absonderlichkeiten sind also an der Tagesordnung. Aber es entbehrt doch nicht einer gewissen Komik, dass es sich bei besagtem Fan der Ätzträllergruppe “Aqua” um einen ca. 75-jährigen Moslem mit Vollbart und weißen Kaftan handelt, der sich eben noch lautstark über die Enttraditionalisierung seiner Enkel empört hat. Ironie lässt grüßen...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-7052978395237955752?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/7052978395237955752/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/03/mitfahrgaste.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/7052978395237955752'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/7052978395237955752'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/03/mitfahrgaste.html' title='Mitfahrgäste'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh5.googleusercontent.com/-ZRTP_9RjTCI/TXh4rhb-roI/AAAAAAAAAHc/5KqzqLZXhFA/s72-c/Black+Box.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-2034457867600470394</id><published>2011-03-09T12:19:00.001+02:00</published><updated>2011-03-11T17:10:25.702+02:00</updated><title type='text'>Trockenzeit</title><content type='html'>&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Vorbemerkung: Wie mir ein Teil der treuen Leserschaft schon vor einiger Zeit ans Herz gelegt hat, sollte ich eher kürzer aber dafür öfter schreiben. Zum einen, weil die Gehirne der Lesefrösche durch zu viel Text schnell und nachhaltig abgestoßen werden, zum anderen damit die durch häufige Besuche dieses Blogs bei gleichzeitiger Abwesenheit neuer Beiträge langsam arg geforderte Frustrationstoleranz auch mal wieder eine Auszeit nehmen kann. Ich werde versuchen, dem nachzukommen, aber, wie die Erfahrung allenthalben zeigt: tiefgreifende strukturelle Reformen benötigen ihre Zeit. Womit wir für heute schon beim Stichwort wären:&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Trockenzeit&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Wetter finde ich persönlich ja ein grottenlangweiliges Thema. Aber für den Rest der Welt ist's immer ein echter Aufreger. Nun will man auch mein Interesse wecken, in Form einer Kurznachricht:&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;„&lt;i&gt;A long dry season has been predicted. Expect shortages of food, water &amp;amp; pasture. Store food &amp;amp; water to avoid hunger. - The Office of the Prime Minister“&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-style: normal; font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;(Für Nichtanglophile: „ Es wurde eine lange Trockenzeit vorhergesagt. Rechnen sie mit Versorgungsengpässen für Nahrung, Wasser und Futtermittel. Lagern sie Nahrung und Wasser ein, um Hunger zu verhindern. - Das  Büro des Premier Ministers“)&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="justify" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh6.googleusercontent.com/-BDy_A1FgHys/TXdTcz_fo1I/AAAAAAAAAHY/dxrdQfFFYXA/s1600/Storm.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="https://lh6.googleusercontent.com/-BDy_A1FgHys/TXdTcz_fo1I/AAAAAAAAAHY/dxrdQfFFYXA/s320/Storm.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Sowas braute sich hier schon seit Monaten nicht mehr zusammen&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="justify" style="font-style: normal; font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&amp;nbsp; Sollte ich mir Sorgen machen? Eine kurze Inspektion beim Supermarktinder zeigt: erste Hamsterkäufer haben alle meine Lieblingskaubonbons eingesackt, die Milch kostet 200 Ugandaschilling (ca. 6 Cent) mehr und der Laden wird nur noch gefegt, nicht mehr gewischt. Ich bin trotzdem noch ganz ruhig, obwohl die ersten Auswirkungen auch zuhause schon spürbar sind: meine Dusche hat weniger Druck als zuvor, meine Wäsche ist schon nach drei Stunden trocken und Dan empfiehlt mir, dringend Kanister zu kaufen, um das kostbare Nass auch in Zukunft genießen zu können. Denn zum Glück fand ich dann auch noch die Einladung zum UNDEF Workshop „Climate Change“ in meinem Mailpostfach. Da werden die bestimmt eine Menge Lösungen für alle Folgeprobleme der Trockenzeit diskutieren (Bonbonproduktion erhöhen, Kühe züchten, Brunnen bauen). Wetter ist wirklich ein grottenlangweiliges Thema.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-2034457867600470394?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/2034457867600470394/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/03/trockenzeit.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/2034457867600470394'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/2034457867600470394'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/03/trockenzeit.html' title='Trockenzeit'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh6.googleusercontent.com/-BDy_A1FgHys/TXdTcz_fo1I/AAAAAAAAAHY/dxrdQfFFYXA/s72-c/Storm.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-4636600164467280673</id><published>2011-02-28T15:36:00.003+02:00</published><updated>2011-04-17T14:17:37.467+02:00</updated><title type='text'>Ein echt authentischer Wochenbericht</title><content type='html'>&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Montag&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="justify" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh6.googleusercontent.com/-49lYewFBA0o/TWufIXCdJvI/AAAAAAAAAHE/2r9J2F4wO-s/s1600/Stove.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="https://lh6.googleusercontent.com/-49lYewFBA0o/TWufIXCdJvI/AAAAAAAAAHE/2r9J2F4wO-s/s200/Stove.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Dieser Ofen ist Scheiße.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Energiesparofen aus Kuhscheiße gebaut. Zudem erstmals althergebrachtes landwirtschaftliches Gerät (Egge) aus Eigenmotivation zur Anwendung gebracht. Danach mit der örtlichen Kräuterhexe  medizinisch wertvolles Pflanzengut gesammelt und mit Mörsern zerkleinert. Antimückenöle aus natürlichen Essenzen gebraut. Fazit: Dem Ökotourismus zu huldigen ist nur was für Prenzlauer Berger Juppies auf Liegefahrrädern. Bevorzuge weiterhin Kugelgrill, Schaufeln und scharfe Messer. Muss ich mir jetzt „Eurozentrist“ in den Pass eintragen lassen?&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Dienstag&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh3.googleusercontent.com/-__7k79_yvDY/TWufQc8qB_I/AAAAAAAAAHI/a_pVadiklQ8/s1600/Truck.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="https://lh3.googleusercontent.com/-__7k79_yvDY/TWufQc8qB_I/AAAAAAAAAHI/a_pVadiklQ8/s200/Truck.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Besser als bei Wetten, dass ...&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Insektenbeobachtungskurs mit Straßenkindern durchgeführt. Die Wichtigkeit der Ameise und ihr soziales Gefüge laienhaft erläutert. Gottesanbeterin mit bloßer Hand gefangen und als Zeichenobjekt zur Verfügung gestellt. Ekelanfälle unterdrückt. An der Frage nach der Nützlichkeit von Moskitos gescheitert, daher Repellent und Fliegenklatsche empfohlen. Gekonnt Flip-Flops repariert und Kinderlandverschickungstrucks verabschiedet.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Nachtrag: Jetzt kommt raus. Guttenberg hat alles abgeschrieben, erstaunlicherweise aber nicht bei mir. Schwerer handwerklicher Fehler. Aberkennung der Promotion ist folgerichtig unvermeidlich.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Mittwoch&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh4.googleusercontent.com/-cIcnGHwCFiA/TWue69bJXeI/AAAAAAAAAHA/8m1L4tBpzB0/s1600/Luggage2.png" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="156" src="https://lh4.googleusercontent.com/-cIcnGHwCFiA/TWue69bJXeI/AAAAAAAAAHA/8m1L4tBpzB0/s200/Luggage2.png" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Wer Augen hat, der lese&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Im Zuge der wenig freien, dafür aber schön unfairen Bürgermeisterwahlen gibt es Massenproteste im heimatlichen Kampala mit anschließender Militärparade. Die deutsche Botschaft hat zum Glück für diesen Fall Vorkehrungen getroffen und bereits vor Monaten über Fluchtanweisungen, Evakuierungspläne sowie sichere Frequenzen auf Kurzwellensendern informiert. Eingedenk des zwar empfohlenen aber nicht angelegten Nahrungsvorrats für zwei Wochen und des selbstverschuldeten Mangels an Campingkochern, Regenplanen, Keilriemen und Ersatzreifen im Gepäck aber gegen die Flucht ins befreundete Ausland entschieden. Stattdessen nur den sicheren Transfer zweier bekannter Rebellenziegen in den hauseigenen Fluchtbunker mittels der regierungssicheren Kommunikationskanäle des bekannten Demokratieförderers Facebook organisiert. Sicherheit geht vor.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Donnerstag&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh4.googleusercontent.com/-gP3qC210jlI/TWufTQIjoNI/AAAAAAAAAHM/MI2VwrrM3AU/s1600/uganda_president.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="https://lh4.googleusercontent.com/-gP3qC210jlI/TWufTQIjoNI/AAAAAAAAAHM/MI2VwrrM3AU/s200/uganda_president.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Mein neuer Brieffreund Y. Museveni&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Auf der Überlandfahrt von Jinja nach Kampala alle Mitreisenden durch meine Anwesenheit in Freude versetzt. Alle Straßensperren des Militärs dank vorteilhafter Hautfarbe und unverstandener Rhetorik in Rekordzeit passiert. Zudem sämtliche Gepäckkontrollen abwenden können.  &lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Gegen Mittag eine SMS vom alten und neuen Präsidenten bekommen, der sich für meine Unterstützung bedankt. Kann mich gar nicht erinnern, ihm meine Nummer gegeben zu haben. Einzige Erklärung: der Innenminister. Hatte unser weihnachtlicher Überraschungsbesuch auf seiner Finca für mich also doch noch unangenehme Konsequenzen. Gibt er unbefugt persönliche Daten weiter? Wittere den nächsten großen Skandal. Dann Erleichterung: Der Innenminister ist im Zuge der Neubesetzung von Posten nach der Wahl erst mal weg vom Fenster. Quasi nur noch ein Ex, ein a.D., ein Nichts. Erledigt. Wie gewohnt prompte Problemlösung der Behörden in einem Land, in dem Datenschutz noch groß geschrieben wird.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Freitag&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh3.googleusercontent.com/-0lns-rlbnA8/TWuh_fGWsuI/AAAAAAAAAHQ/8A8u_OCve7I/s1600/Rocks.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="https://lh3.googleusercontent.com/-0lns-rlbnA8/TWuh_fGWsuI/AAAAAAAAAHQ/8A8u_OCve7I/s200/Rocks.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Zwar nicht Jinja, trotzdem schön&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Zurück Richtung Jinja. Bin ich taschenkontrollsüchtig geworden? In Jinja: erst Zuckerschock durch Geburtstagstorte, dann echt koloniales Golfen am Nil. Stilecht in Latschen und mit schwarzem Caddy, der anschaulich den richtigen Schwung erklärt. Bin offenbar talentfrei. Später über Kokosnuss gestolpert und dabei den Vorteil ungeteerter Straßen entdeckt. Ruhiger Abendausklang beim Fußballschauen. Die Gruppe betrunkener Siebenjähriger stört die heimwegliche Idylle, amüsiert sich aber prächtig über meine witzigen Zaubertricks. Finde Jinja auch komisch, aber auf andere Weise.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Samstag&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh6.googleusercontent.com/-iz7q5IXAgBw/TWukOjX89wI/AAAAAAAAAHU/afLDpJM7168/s1600/Fire.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="https://lh6.googleusercontent.com/-iz7q5IXAgBw/TWukOjX89wI/AAAAAAAAAHU/afLDpJM7168/s200/Fire.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Mein &amp;nbsp;Nachbar räumt auf&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Auf dem Handgelenk Wäsche sauber rubbeln nervt. Sind Bettlaken wirklich existentiell notwendig? Großen Zementflatschen vom Fenster gekratzt. Der Hausausbau scheint in vollem Gange. Auch der Nachbar hat den großen Reinemachtag. Nach getaner Arbeit folgt das plastikbetriebene Freudenfeuer. Die gewonnene Holzkohle wird umweltbewußt im auch hier bekannten Energiesparofen (s.o.) verbraten. Die Erde ist gerettet.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Sonntag&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Schwerer Fahrradunfall auf der morgendlichen Tour. Mein Sportbeutel voller Plastikflaschen bremst den freien Fall. Trotz Überschlag landet auch das Fahrrad sicher, nämlich auf meinem Kopf. Als Sicherheitsfanatiker aber natürlich Helm getragen. Angemessenen Applaus für artistische Großleistung mit gekonntem Abrollen erhalten. Sollte ich zum Zirkus gehen?&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-4636600164467280673?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/4636600164467280673/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/02/wochenbericht.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/4636600164467280673'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/4636600164467280673'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/02/wochenbericht.html' title='Ein echt authentischer Wochenbericht'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh6.googleusercontent.com/-49lYewFBA0o/TWufIXCdJvI/AAAAAAAAAHE/2r9J2F4wO-s/s72-c/Stove.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-8065703564234587352</id><published>2011-02-07T08:52:00.001+02:00</published><updated>2011-02-11T20:40:17.808+02:00</updated><title type='text'>Ziegenplan II: Zackery Embuzi</title><content type='html'>&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Wie wird man nun eigentlich Viehhalter, wenn man keine Ahnung hat, wie das eigentlich geht? Man kann, wie ich, naiv drangehen und denken: „Ist doch total einfach: ich baue einen Stall, suche einen Namen und leg mir dann halt eine Ziege zu. Was soll sein?“ Klingt einfach, ist es aber nicht, denn spätestens am letzten Punkt stößt man auf ein gravierendes Hindernis: die Beschaffungsproblematik. &amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Man wandert landauf und landab, klopft an jede Tür vor der sich eine Ziege rumtreibt und hofft darauf, dass endlich mal jemand einsieht, dass das liebe Tier bei mir, der keine Ahnung hat, wie man damit umgeht, deutlich besser aufgehoben ist als bei erfahrenen Viehzüchtern. Zumal ich ja auch gut zahle. Leider muss man dann unerwartet häufig feststellen, dass die befragten Personen so gar kein Verständnis für den vollkommen nachvollziehbaren Wunsch haben, die besagte Ziege nur zu Streichel- und Anschaungszwecken, keinesfalls aber mit dem Ziel der Züchtung oder gar Schlachtung besitzen zu wollen und irgendwie auch nicht geneigt scheint, das Tier jetzt endlich mal rauszurücken. Wahrscheinlich, so erklärte mir Isaac, ist der Bedarf an sogenannte „rituellen“ Ziegen, die demnächst der Opferung beim Medizinmann für einen neuen Liebestrank oder ein Medikament zur Gichtlinderung ins Auge sehen,  momentan ziemlich hoch. Was soll man da machen?&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TU-VYnBCq8I/AAAAAAAAAGs/aOTOEGm0Utg/s1600/Zackery+Close-up.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TU-VYnBCq8I/AAAAAAAAAGs/aOTOEGm0Utg/s200/Zackery+Close-up.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Zackery Embuzi&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;In Uganda ist die Antwort klar: man geht zur Kirche, denn letztlich findet sich dort eigentlich immer eine barmherzige Seele, die mir aus purer Nächstenliebe oder akuter Geldnot das Objekt meiner Begierde abtreten wird, solange ich nur den richtigen Preis bezahle. Und so erstand ich eines schönen Samstagmittag Zackery Embuzi, ein kleines, drei Monate altes Böckchen mit ziemlich struppigem, schwarzrotem Fell und weißen Ohren. Eine echte Promenadenmischung, ein Kind der Straße. Zackery befindet sich seit nunmehr einem Monat in meinem Besitz und ist, wie ich nicht müde werde zu betonen, die klügste Ziege Kampalas. Das zeigt sich schon allein daran, dass er gerne Bücher verschlingt,&amp;nbsp; vornehmlich natürlich die, die ich auch gerade lese. Allerdings sind unsere Geschmäcker sehr verschieden, er bevorzugt nämlich die leichtverdaulichen.&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TU-VUfpSRzI/AAAAAAAAAGo/SoH0r6Uvxkc/s1600/Other+Goats.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TU-VUfpSRzI/AAAAAAAAAGo/SoH0r6Uvxkc/s200/Other+Goats.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Andere Ziegen, andere Sitten&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Auch sonst bringt Zackery allerlei Merkmale mit, die ihn literarisch gesehen äußerst interessant machen, im echten Leben aber im Hinblick auf eine erfolgreiche Integration in die bestehende Gesellschaftsordnung ziemlich hinderlich sind. In den Augen der anderen Ziegen hat er wahrscheinlich ungefähr das gleiche Image, dass ein neureicher, besserwisserischer und überbehüteter Zehnjähriger bei seinen Altersgenossen hat: das eines Außenseiters. Und wie so oft, ist daran das Elternhaus, hier also ich, Schuld. Ein gluckenhafter Beschützerkomplex, gepaart mit Überfürsorglichkeit und jede natürliche Rangordnung missachtendem Gerechtigkeitswahn haben  aus Zackery in den Augen der anderen die unangepassteste Muzunguziege, die in ganz Kawempe zu finden ist, gemacht. Alle anderen Ziegen dürfen fröhlich und frei auf der Weide herumlaufen, aber Zackery muss zuhause seinen Stall aufräumen, Bücher knabbern oder für das Ziegenrennen trainieren. Alle anderen Ziegen dürfen fröhlich Müll von der Straße sammeln und in Abfalleimern wühlen, aber Zackery muss seine Bananenblätter und -schalen schön ordentlich aus dem Jutesack fressen und würde dabei wahrscheinlich auch Besteck benutzen müssen, wenn er denn Daumen hätte. Alle anderen Ziegen dürfen Seifenwasser aus der Plastikschüssel vor den Latrinen trinken, aber Zackery darf nicht mal in die Nähe der Latrinen. Alle anderen Ziegen haben Würmer, Zackery ist natürlich geimpft und bekommt wöchentlich Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. &amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TU-VYnBCq8I/AAAAAAAAAGs/aOTOEGm0Utg/s1600/Zackery+Close-up.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TU-VbatRKcI/AAAAAAAAAGw/_RYU2JiZKlE/s1600/Zackery.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="112" src="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TU-VbatRKcI/AAAAAAAAAGw/_RYU2JiZKlE/s200/Zackery.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Wer kommt denn da?&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Dem so sozialisierten Geschöpf ist das Leben in dem konservativen Regime der etablierten Herde, die der breiten Masse von Ziegen die Errungenschaften der modernen Zivilisation zugunsten eines anachronistischen Ordnung der Stärke vorenthält, unerträglich und somit ist für Zackery dort kein Platz. Zu seinem Glück und meiner Erleichterung hat er aber eine Menge anderer Freunde, von denen dann im dritten Teil die Rede sein wird.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-8065703564234587352?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/8065703564234587352/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/02/ziegenplan-ii-zackery-embuzi.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/8065703564234587352'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/8065703564234587352'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/02/ziegenplan-ii-zackery-embuzi.html' title='Ziegenplan II: Zackery Embuzi'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TU-VYnBCq8I/AAAAAAAAAGs/aOTOEGm0Utg/s72-c/Zackery+Close-up.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-6843939184690799725</id><published>2011-01-19T14:43:00.001+02:00</published><updated>2011-01-19T14:45:23.420+02:00</updated><title type='text'>ZIegenplan I: die Vorbereitung</title><content type='html'>&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span id="goog_1647628727"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span id="goog_1647628728"&gt;&lt;/span&gt;Puh, alles voll Staub hier. Dabei wollte ich hier doch gerade eine drollige Geschichte platzieren und dickes Lob einheimsen. Na toll, jetzt muss ich erst mal wieder um ein paar treue Mitleser buhlen. Am besten mit diesem Einstand ins neue Jahr:&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Ziegenplan I: die Vorbereitung&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Meine Mitgläubigen werden sich erinnern: vor nicht all zu langer Zeit hatte Gott mir seinen großen Plan offenbart, indem er mir Einblick in die prachtvolle Welt der Ziegenhaltung gewährt hat. Wer bin ich also, dass ich mich meinem Herrn verschließe, zumal er mir, ähnlich wie Noah damals, geflüstert hat: „Mach dir einen Stall aus irgendwelchem Holz“ (Vgl. Gen 6, 14). Weil das ziemlich gut zu meinem Plan, mindestens einem dieser göttlichen Geschöpfe viel Zeit zu widmen, ihm Unterschlupf und regelmäßige Mahlzeiten im Austausch gegen Kurzweil zu gewähren und es letztlich vor dem Hackbeil zu bewahren, passt, sagte ich zu Gott: „Wenn's weiter nichts ist, dann fange ich mal bald an, aber nicht, dass da dann tausend verschiedene Tierarten oder so rein sollen, soviel Platz wird da nicht sein.“ Gott war auch gleich einverstanden, wahrscheinlich wollte er nur aus Nostalgie mal wieder einen der alten Sprüche loslassen.  &amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="justify" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TTbYoYFcysI/AAAAAAAAAGU/UydhBeCXz_Y/s1600/timbertransport.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TTbYoYFcysI/AAAAAAAAAGU/UydhBeCXz_Y/s200/timbertransport.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Fleißige Helferhände und was da noch so dranhängt&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Und weil er wusste, dass ich so was anspruchsvolles mit meinen parfümierten Akademikerpatscherchen sicher nicht allein hinbekomme, hat er mir auch gleich noch ein paar versierte Freunde vorbeigeschickt, die alle nichts besseres zu tun hatten, als die wahnwitzigen Plänen ihres weißes Möchtegernpropheten in die Tat umzusetzen. Gut, ein paar kleine Änderungen am eigenhändig erstellten Bauplan hatten sie doch anzubringen (Parkdeck, Whirlpool und Folterkammer raus, dafür Tür und Boden rein), aber insgesamt einigte man sich ausgesprochen schnell auf das gemeinsame Vorgehen mittels Arbeitsteilung: ich zahle und überwache, sie arbeiten und halten mich von Unsinn ab. So nahm das Vorhaben seinen Lauf.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="justify" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TTbYmnjjLkI/AAAAAAAAAGQ/Y4KpG5GtFxI/s1600/lumber+mill.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TTbYmnjjLkI/AAAAAAAAAGQ/Y4KpG5GtFxI/s200/lumber+mill.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Im Grunewald, im Grunewald ist Holzauktion...&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Holz wurde vom nächstgelegenen &lt;strike&gt;Wald&lt;/strike&gt; &lt;strike&gt;Baumarkt&lt;/strike&gt;&amp;nbsp; Sägewerk besorgt, natürlich nur streng nach Maß. Allerdings hatten die Zuschneider ihres wohl gerade falsch justiert, jedenfalls war alles irgendwie beim späteren Abmessen zu kurz. Kein Problem, werden die Lücken eben größer. Dafür hatten die erstandenen Bretter eine ganz spezielle Eigenmarke, ein Geruch ähnlich dem eines mit fünfzehn Knoblauchzehen abgeriebenen, ungarischen Zwiebelsteaks vor dem Braten. Aber was soll's, wird sich  schon irgendwann verflüchtigen, spätestens wenn der Ziegenurin ordentlich eingezogen ist.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TTbYi3AVjmI/AAAAAAAAAGM/UWqUuYW5agE/s1600/audiance.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TTbYi3AVjmI/AAAAAAAAAGM/UWqUuYW5agE/s200/audiance.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Mehr zahlende Besucher als der Louvre!&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Ein paar dicke Pfosten in den Boden gerammt, ein Rahmen konstruiert, Boden und Wände drangenagelt und ein optisch ansprechendes Schrägdach aus hochwertigem Rollwellblech installiert. Schon gute zwei Wochen nach Einkauf und ganzen vier Stunden Gesamtarbeitszeit wurde das Prachtstück von Stall schließlich fertiggestellt, das Richtfest wurde in der Aufregung ganz vergessen, die gemachten Photoaufnahmen sind alle ins Nirvana verschwunden und meine Kamera hat den Geist aufgegeben. Und Gott sah, dass es gut war.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Lest daher beim nächsten Mal, wie der Einzug vonstatten ging, wer nun eigentlich in diesem stalinistischen Protzbau wohnt und welche Absonderlichkeiten man als angehender Viehzüchter so über sich ergehen lassen muss.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-6843939184690799725?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/6843939184690799725/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/01/puh-alles-voll-staub-hier.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/6843939184690799725'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/6843939184690799725'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2011/01/puh-alles-voll-staub-hier.html' title='ZIegenplan I: die Vorbereitung'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TTbYoYFcysI/AAAAAAAAAGU/UydhBeCXz_Y/s72-c/timbertransport.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-1696801402529190791</id><published>2010-12-16T21:25:00.000+02:00</published><updated>2010-12-16T21:25:44.209+02:00</updated><title type='text'>Gute Tage, schlechte Tage</title><content type='html'>&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Vorbemerkung: man beachte auch die Auflösung des Bilderrätsels in den dazugehörigen Kommentaren.&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Gute Zeiten, schlechte Zeiten&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;8:04 Uhr&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich komme im Büro an, besser: davor. Es ist abgeschlossen, nur Jaqueline* steht schon vor der Tür. Jaqueline ist die Putzkraft und gleichzeitig die Köchin und somit verantwortlich für die Größe meiner Mittagsportion. Ich bin immer ausgesprochen freundlich zu ihr. Ich rufe Cindy* an. Sie ist Mädchen für alles bei uns, ist aber leider mit dem Election Caravan in Richtung Jinja, 100 km nördlich von Kampala, unterwegs und rät mir zu warten.&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;8:33 Uhr&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich erreiche endlich Ronnie*, einen unserer Buchhalter. Der hat zwar einen Schlüssel, ist aber leider gera­de im 350km entfernten Mbarara, um eine Feldstudie durchzuführen. Er verspricht, Kevin*, den zweiten Buchhalter, anzurufen. Dessen Nummer habe ich nämlich nicht.&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TQpjPlLhfnI/AAAAAAAAAGA/NFFL4w4602Q/s1600/Mike.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TQpjPlLhfnI/AAAAAAAAAGA/NFFL4w4602Q/s200/Mike.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Hinter den Kulissen...&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;8:57 Uhr&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span id="goog_891721580"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span id="goog_891721581"&gt;&lt;/span&gt;Sheila*, eine der Projektmanagerinnen, kommt zum Büro. Sie hat zwar nicht die Nummer von Kevin, ruft aber Sven*, den Exekutiv Director und Chef des Büros an. Der ist zwar eigentlich im Urlaub, rückt aber nach kurzen Verhandlungen die Nummer von Kevin raus. Ich leihe mir Stühle beim Büro nebenan aus.&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;9:25 Uhr&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Kevin ist auf dem Weg. Sein Bruder ist schwer krank und benötigt Pflege, deshalb wollte er eigentlich nicht ins Büro kommen, weil er dachte, Marco, der Programmmanager, würde das Büro öffnen. Erstens hat Marco aber gar keinen Schlüssel und zweitens ist der heute auf der Hochzeit seiner drittjüngsten Schwester und kommt folglich gar nicht ins Büro.&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;9:52 Uhr&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Kevin kommt an und ich verteile Brötchen, die ich während der langen Wartezeit im Supermarkt erstanden habe und die nun mit bestelltem afrikanischem Tee verzehrt werden. Ich starte meine heutige Arbeit an der Website und lese erst mal vier Berichte Korrektur, bevor ich sie online stelle. Dabei muss ich sieben Wörter im Wörterbuch nachschauen, weil Sven immer wahnsinnig elaboriertes Englisch benutzt. Dann baue ich stundenlang an der Menüführung und dem Layout.&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TQpjMCJWc0I/AAAAAAAAAF8/8shvr5MIy7A/s1600/Mao.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TQpjMCJWc0I/AAAAAAAAAF8/8shvr5MIy7A/s200/Mao.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ein großer Sprung nach langem Marsch?&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;11:23 Uhr&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ein Wahlkonvoi irgendeiner Partei passiert die Straße vor dem Büro. Die Arbeit im Büro wie auch auf der Straße steht still und es entbrennen wilde Diskussionen über die verschiedenen Präsidentschaftskandidaten. Ich tue meine Sympathie für den Kandidaten der DP kund, weil ich ich seinen Namen eingängig finde. Nur die Farbe passt irgendwie nicht.&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;12:22 Uhr&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Chantal*, die zweite Projektmanagerin, platzt in unseren Bürobereich, bietet mir Bananenchips an, klärt mich über den besten Bäcker in Wandegeya auf, fragt mich, wie man eine Googlegroup eröffnet und zerstört zum wiederholten Male beim Versuch, die zweite Schublade meines Schreibtisches zu öffnen, deren Griff. Ich bekomme einen Lachanfall.&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;13:19 Uhr&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Jaqueline bringt mir mein Mittagessen. Das besteht aus Omucere (Reis), Matooke (Bananenbrei), Lumonde (Süßkartoffel) und Kawo (Erbsen). Wir diskutieren vier Minuten über die richtige Kochdauer für Nudeln. Jaqueline hält acht Minuten nicht für ausreichend und veranschlagt stattdessen dreißig. Ich prophezeie ihr meine Weigerung, den so hergestellten Brei zu essen und wir einigen uns darauf, dass Nudeln nicht in den Bürospeiseplan passen. Sie zeigt mir zudem, wie man Grashüpfer frittiert.&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TQpmgHfsQiI/AAAAAAAAAGE/PJKSM4Ng8AE/s1600/Ugandan+Office.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TQpmgHfsQiI/AAAAAAAAAGE/PJKSM4Ng8AE/s200/Ugandan+Office.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Aktenberge&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;14:42 Uhr&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Mike*, unser anderer IT-Fach­mann, und Roger*, der dritte Projektmanager im Bunde, bestürmen mich gleichzeitig mit dringenden technischen Problemen unterschiedlicher Tragweite. Während Mike von mir eine Meinung zur Konfiguration des Servers verlangt, wovon ich nicht den Hauch einer Ahnung habe und das auch kundtue, will Roger von mir gezeigt bekommen, wie man bei Excel Zellen verschmelzen kann. Ich fühle mich wahnsinnig nützlich und kläre ihn dahingehend auf.&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;16:02 Uhr&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Mein Modem fällt zum dritten Mal an diesem Tag aus, so dass ich keinen Zugriff auf die Website mehr habe. Ich beschließe, vier dringende Telefonate hinsichtlich der anstehenden Aktivitäten im Zweitjob zu führen und mir Toms neuste unglückliche Liebesgeschichte anzuhören.&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;17:54 Uhr  &lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich bereite mich darauf vor, nach hause zu gehen. Sheila, Chantal und Roger arbeiten noch an ihren Projektanträgen. Ich hingegen werde heute noch meine Vorschlag für die Flyer nach Kawempe bringen und nehme deshalb ein Boda (Motorrad). Das ist eigentlich nur was für Lebensmüde, aber ich bin in Eile. Manchmal fühlt sich mein Aufenthalt in Uganda an wie eine Daily Soap.&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;* Name vom Verfasser verändert.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-1696801402529190791?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/1696801402529190791/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2010/12/gute-tage-schlechte-tage.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/1696801402529190791'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/1696801402529190791'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2010/12/gute-tage-schlechte-tage.html' title='Gute Tage, schlechte Tage'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TQpjPlLhfnI/AAAAAAAAAGA/NFFL4w4602Q/s72-c/Mike.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-7025460719708648454</id><published>2010-12-07T17:13:00.002+02:00</published><updated>2010-12-08T08:42:50.703+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;b&gt;Club Steak Out&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lumumba Avenue, Kampala&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Every Thursday: Rock Night!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So wurde es mir zumindest mit der Absicht, mich in die Untiefen des kampalischen Nachtlebens einzuführen, vollmundig angekündigt. In meinem zwar wenig musikfixierten dennoch nicht ganz teilnahmslosen Vorstellungsvermögen formte sich eine Auswahl möglicherweise zu erwartenden Liedguts, das in seiner Zusammenstellung irgendwo zwischen Wunschdenken und einer realistischen Auswahl von wohl nicht zu vermeidendem Rock-Hit-Gedöns rangiert. Insgesamt ungefähr nach dem gleichen Motto wie bei Christiano Ronaldo im Fitnessstudio: faster, harder, stronger als alles, was gewöhnlicherweise so (in Uganda) angesagt ist.&lt;br /&gt;Wie es wirklich war, wieviele meiner Voraussagen in mehr als anderthalb Stunden Beschallung wirklich eingetroffen sind, welche Perlen der jüngeren Musikgeschichte den Weg in mein Ohr gefunden haben, all das kann jetzt jeder mit nur wenigen Klicks selbst erkunden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Warm-up&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TP5K6B5aRAI/AAAAAAAAAF4/tR1mxbFFBss/s1600/Yeah.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="162" src="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TP5K6B5aRAI/AAAAAAAAAF4/tR1mxbFFBss/s200/Yeah.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Yeah! Ray Charles lebt...&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;1. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=CaHulFIM5cc"&gt;Bon Jovi - Livin' on a Prayer&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;2. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=CZTQdPmG4Uk"&gt;Stone Temple Pilots - Interstate Love Song&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;3. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=btUj_GRKpQk"&gt;Nickelback - How You Remind Me&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;4. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=HViJZibPiNw&amp;amp;playnext=1&amp;amp;list=PLCFFE38917FFCD2D3&amp;amp;index=20"&gt;OPM - Stash Up&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;5. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=GJzF7H2e3Tw"&gt;Foreigner - Urgent&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;6. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=43vJfffdx2g"&gt;Survivor - Eye of the Tiger&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;7. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=rqL6L3u75UA"&gt;Godsmack - I Stand Alone&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;8. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=NspjvHtEbHM&amp;amp;playnext=1&amp;amp;list=PL832AD66BCD53C107&amp;amp;index=39"&gt;Linkin Park - Breaking the Habit&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;9. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=Gm9WpF3bJKs"&gt;R.E.M. - Losing My Religion&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Rock it!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TP5KtTzMz0I/AAAAAAAAAFs/5h5EUC2u_Lc/s1600/Dance.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="140" src="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TP5KtTzMz0I/AAAAAAAAAFs/5h5EUC2u_Lc/s200/Dance.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;...und er hat dahinten was geseh... äh, "entdeckt"...&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;10. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=-tJYN-eG1zk"&gt;Queen – We will rock you!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;11. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=j5-yKhDd64s"&gt;Audioslave - Show me how to live&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;12. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=9Ht5RZpzPqw"&gt; Collective Soul - Heavy&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;13. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=N4HjsZqOaQ0"&gt;Static X - Cold&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;14. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=jjOLh2s-o3M"&gt;Creed - Higher&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;15. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=rMqayQ-U74s"&gt;Metallica - I Disappear&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;16. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=hTWKbfoikeg"&gt;Nirvana – Smells like teen spirit&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;17. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=V7heDtmNBWw"&gt;Korn - Let's Get this Party Started&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;18. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=Bg59q4puhmg"&gt;Red Hot Chili Peppers - Californication&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;19. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=RMXpniP5L9g"&gt;Aerosmith - Livin' on the Edge&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;20. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=pRpeEdMmmQ0"&gt;Papa Roach - Lifeline&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;21. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=ROprP41yB_E"&gt;Three Days Grace - Break&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;22. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=8SIYJPHnzeA"&gt;Disturbed - Another Way to Die&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TP5K2RT3z8I/AAAAAAAAAF0/Onk4b4vJGeQ/s1600/Wrong+or+right.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TP5K2RT3z8I/AAAAAAAAAF0/Onk4b4vJGeQ/s200/Wrong+or+right.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;... möglicherweise sie.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;23. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=eFjjO_lhf9c"&gt;Velvet Revolver - "Fall to Pieces"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;24. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=uelHwf8o7_U"&gt;Staind - It's Been Awhile&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;25. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=wh5nkHaeQPo"&gt;Limp Bizkit - Rollin'&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;26. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=RtNUwGCTI6s"&gt;System of a Down - Toxicity&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;27. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=IzxqSo6Nbl0"&gt;Tool - The Pot&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;28. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=8ZlMVw6CC08"&gt;Rage Against the Machine - Killing in the Name&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;29. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=dS00OXp4O-I"&gt;Stone Sour - Through Glass&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Cool Down (Heimweg)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;29. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=OWp0kjovkgE"&gt;Machine Head - Bite the Bullet&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;30. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=k9bo0Px3Biw"&gt;As I Lay Dying – Reinvention&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;31. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=lM-W5bsd__s"&gt;Machine Head - White-Knuckle Blackout!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Fazit:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;32. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=lOv947I9yc0"&gt;Dj Tomekk - Ich lebe für Hip-Hop&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TP5KyI0eTzI/AAAAAAAAAFw/1Tv8pHaKmno/s1600/Living+for+hip-hop.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TP5KyI0eTzI/AAAAAAAAAFw/1Tv8pHaKmno/s400/Living+for+hip-hop.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Genau!&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-7025460719708648454?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/7025460719708648454/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2010/12/club-steak-out-lumumba-avenue-kampala.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/7025460719708648454'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/7025460719708648454'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2010/12/club-steak-out-lumumba-avenue-kampala.html' title=''/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TP5K6B5aRAI/AAAAAAAAAF4/tR1mxbFFBss/s72-c/Yeah.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-8021947989304264205</id><published>2010-11-29T10:15:00.010+02:00</published><updated>2010-11-30T08:55:57.349+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;b&gt;Bilderrätsel: Was mag das sein?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Fern der Heimat begegnet einem Seltsames allenthalben. Mannigfaltig sind die Wunder, die der schwarze Kontinent zu bieten hat. Auch wenn Kampala nur selten durch die erhofften fremdartigen Klänge von traditionellem Gesang, erschreckendem Löwengebrüll oder imposantem Elefantengetröte zu bestechen weiß, sondern das Ohr des meist unfreiwilligen Zuhörers stattdessen eher mit profaner Popmusik, eindringlichen Polizeisirenen oder inbrünstigen Gospelchören verwöhnt, so finden sich doch nichtsdestotrotz allerlei augenfällige und häufig auch visuell haltbar zu machende Kuriositäten, die den unwissenden Bazungu zu hause wohl allerlei Rätsel aufgeben. So wie die Folgenden zum Beispiel:&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Neulich im Taxi&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Wozu dient laut Hersteller folgendes Federvieh?&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TPNd_65iboI/AAAAAAAAAFU/UQ2kOHvHMTQ/s1600/Riddle.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TPNd_65iboI/AAAAAAAAAFU/UQ2kOHvHMTQ/s400/Riddle.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;a) eine ugandische Vogelscheuche&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;b) das Maskottchen der Ugandan Church of Life&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;c) ein typisches Erntedankopfer&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;ol start="2"&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Auf freiem Feld&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Was mag wohl dieses Photo zeigen?&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TPNeJ8bSwwI/AAAAAAAAAFY/pwZ6jfsGSas/s1600/Riddle+2.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TPNeJ8bSwwI/AAAAAAAAAFY/pwZ6jfsGSas/s400/Riddle+2.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;a) die einzige FKK-Liegewiese Kampalas&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;b) ein durchaus herausfordernder Golfplatz&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;c) ein ugandisches Autokino&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ol start="3"&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Shopping Mall&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Worum handelt es sich bei folgendem Unternehmen?&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TPNi8Qc2nXI/AAAAAAAAAFo/tJILoKvey2o/s1600/Riddle+3.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="180" src="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TPNi8Qc2nXI/AAAAAAAAAFo/tJILoKvey2o/s320/Riddle+3.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&amp;nbsp; &lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;a) eine wenig umweltbewußte Tankstelle&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;b) die einzige staatliche Müllverbrennungsanlage Kampalas&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;c) ein brandneues Tourismusbüro &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;ol start="4"&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Außerirdisches&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Wozu dient eigentlich folgende Vorrichtung?&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TPNeTij_gtI/AAAAAAAAAFg/a_VFZkYwG2w/s1600/Riddle+4.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="225" src="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TPNeTij_gtI/AAAAAAAAAFg/a_VFZkYwG2w/s400/Riddle+4.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;a) als Testaufbau der Lichtanlage für die nächste Outdoor-Technoparty im Club 5&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;b) als Zuchtanlage für ein Pflanze namens  Rababaku&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;c) als Heuschreckenfalle&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ol start="5"&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Ugandische Kultur&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Was präsentiert die junge Dame auf folgendem Bild?&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TPNeZDdDcRI/AAAAAAAAAFk/yPOXv2lg79I/s1600/Riddle+5.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TPNeZDdDcRI/AAAAAAAAAFk/yPOXv2lg79I/s400/Riddle+5.jpg" width="387" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;a) einen Gouda aus örtlicher Herstellung&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;b) eine traditionelle Frischhaltefolie&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;c) ein bugandisches Erdnusssieb&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;Liebe Lesefrösche, fühlt euch also berufen an &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;Icke in Ugandas&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color: white;"&gt; großem Bilderrätsel teilzunehmen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;Der Leser mit den meisten richtigen Antworten bekommt vom Verfasser eine ganz persönliche, echt ugandische Weihnachtspostkarte (soll ja bald so weit sein, hab ich gehört), so ich denn die Adresse weiß oder in Erfahrung bringen kann&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;!&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;Einfach die vermutlich richtigen Antworten mit Namen als Kommentar posten. Einsendeschluss ist der 12.12.2010. Der ugandische Rechtsweg steht jedem, dem es das wert ist, offen, nehme ich an.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-8021947989304264205?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/8021947989304264205/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2010/11/bilderratsel-was-mag-das-sein-fern-von.html#comment-form' title='19 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/8021947989304264205'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/8021947989304264205'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2010/11/bilderratsel-was-mag-das-sein-fern-von.html' title=''/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TPNd_65iboI/AAAAAAAAAFU/UQ2kOHvHMTQ/s72-c/Riddle.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>19</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-5041415017801946776</id><published>2010-11-15T15:32:00.003+02:00</published><updated>2010-11-17T20:53:24.046+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Endlich mal selbst was relevantes bestimmen, wie lange haben wir darauf gewartet. Was dem mündigen Bürger in der realen Welt nur allzu oft verweigert wird, hier wird es nun Wirklichkeit. Demokratische Ideale halten ab heute Einzug in meine kleine digitale Welt und infolgedessen wird dem Leser nun die Art von partizipatorischer Gestaltungsmacht an die  Hand gegeben, die er verdient. Konkret heißt das: natürlich nur in kleinem Rahmen und natürlich nicht so richtig frei, sondern mit Vorgaben (quasi die Stützräder des kleinen Wählers), aber immerhin: mit Kreuzchen, Auszählung und all dem  folkloristischen Kram, der es fast echt wirken lässt. Ich lebe hier ja auch in einer fast richtigen Demokratie...&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Nachdem Icke in Uganda vor wenigen Monaten die visuelle Revolution in Form von erschütterndem Bildmaterial erlebt hat, steht nun der nächste Quantensprung ins Haus. Und wie jeder Umsturz hat auch dieser Coup de blog seinen ganz eigenen Hintergrund (Stichwort: „Pfadabhängigkeit“). Doch lest selbst: &lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;b&gt;Männer, die auf Ziegen starren...&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ich hege ich schon seit geraumer Zeit einen heimlichen Traum. Bisher habe ich immer versucht, mein Sehnen diesbezüglich zu verdrängen und weiterzumachen wie bisher, doch wer mich kennt, ahnte es schon lange: ich will nicht mehr allein durchs Leben schreiten. Ich bin auf der Suche nach Verantwortung, Treue und fester Bindung. Ich will geliebt werden und meinem Leben eine Sinn geben. Ich will eine feste Partnerschaft und gesetzte Verhältnisse. In Uganda hieße das in meinem Alter: ich will heiraten. In Deutschland heißt das hingegen: ich will ein Haustier. Kann man sich gegen seine Herkunft wehren?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TOEz9t1sY0I/AAAAAAAAAFE/5b9Erxcd3DI/s1600/Kolonne.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TOEz9t1sY0I/AAAAAAAAAFE/5b9Erxcd3DI/s200/Kolonne.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ziegenkolonne&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Eines der schönsten Dinge in einen Entwicklungsland ist die Fülle an coolen Haustieren, die man sich relativ problemlos zulegen kann. Während zuhause schon eine Katze beim Vermieter anzumelden ist und mindestens fünf zusätzliche Seiten voller Haftungsausschlüsse, Ruhezeiten und Garantieansprüche im Mietvertrag mit sich bringt, schert sich in Uganda kein Mensch darum, ob ich mir ein Hühnchen im Badezimmer halte, meinen Ochsen in die Auffahrt stelle oder meinen Truthahn in den Kofferraum lege. Aber all diese zugegebenermaßen nützlichen Gefährten des Menschen verblassen gegen den echten Engel der Gassen Kampalas: die Ziege.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TOEz6M3RyDI/AAAAAAAAAFA/9pUVJqzckKc/s1600/cowball.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TOEz6M3RyDI/AAAAAAAAAFA/9pUVJqzckKc/s200/cowball.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Kühe beim Kopfball&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die wahren Wappentiere Ugandas erfüllen mannigfaltige Aufgaben: sie regeln den Verkehr und schaffen Freiräume für ansonsten hoffnungslos unterlegene Passanten („Ziegenstreifen“), sie ersetzen, ähnlich dem Hahn auf dem Land, im städtischen Raum den Wecker (für Eingeweihte: „Morgenmeckern“, auch manch verheirateter Leser mag das kennen) und sie leben dem gestressten westlichen Modernisierungsopfern vor, wie wohl die wahre Erfüllung unseres Daseins aussehen soll. Einen Tag Ziege sein dürfen, das hieße üppig dargebotene Bananenblätter schmausen, den ganzen Tag mit den Freunden in trauter Runde abhängen und bei Langeweile die in der Nachbarschaft angesiedelten anverwandten Paarhufer zu einem Fußballmatch herausfordern. Genau so muss das Paradies für diejenigen unter uns aussehen, die ihre Bestimmung erfüllt haben. Müsste ich raten, würde ich sagen, der Himmel ist eine Weide voller Ziegen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TOEz_4CuOlI/AAAAAAAAAFI/toxcXM6NLRk/s1600/sleepinggoat.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TOEz_4CuOlI/AAAAAAAAAFI/toxcXM6NLRk/s200/sleepinggoat.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Gruppenkuscheln&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ist die Ziege ein Bote Gottes, geschickt, um uns verlorenen Seelen die Schönheit des einfachen Lebens vor Augen zu führen? Ich für meinen Teil denke, man kann durch die Beobachtung der Ziegen nur für die Zukunft lernen und wir sollten schon auf Erden kräftig üben, um später nicht total zu versagen. Und ist es dann nicht unsere gottgegebene Pflicht, diesen Gesandten des Himmels ihr Dasein auf Erden so erquicklich als möglich zu gestalten? Ich jedenfalls will meine eigene Ziege ins Trockene bringen und mir so meinen Platz auf den grünen Auen der Ewigkeit sichern. Zicklein Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt, gib mir deinen Frieden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Daher hat sich der vorauschauende Hirte in mir entschlossen, nun den Träumen auch Taten folgen zu lassen. Meine ureigene Ziege muss her und zwar schnell. Dazu fehlen mir im Grunde nur zwei Dinge. Zum einen braucht meine Ziege einen Stall. Das regele ich mit handwerklichem Geschick und meinen Freunden in Uganda. Zum anderen braucht meine Ziege einen Namen. Und das regelt ihr, liebe Lesefrösche, mittels der Umfrage rechts von hier, auf dass auch euch ein Anteil an der verheißungsvollen Zukunft zuteil werde.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TOE14X16n1I/AAAAAAAAAFQ/Qd6aUUev1Xg/s1600/Goat.png" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="236" src="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TOE14X16n1I/AAAAAAAAAFQ/Qd6aUUev1Xg/s400/Goat.png" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Wer bin ich?&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-5041415017801946776?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/5041415017801946776/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2010/11/endlich-mal-selbst-was-relevantes.html#comment-form' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/5041415017801946776'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/5041415017801946776'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2010/11/endlich-mal-selbst-was-relevantes.html' title=''/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TOEz9t1sY0I/AAAAAAAAAFE/5b9Erxcd3DI/s72-c/Kolonne.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-3941509894736633179</id><published>2010-10-26T19:01:00.002+02:00</published><updated>2010-10-26T19:15:07.763+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;b&gt;Ssaawa satu ez'okumakya nsoma oluganda – Um neun Uhr morgens lerne ich Luganda&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TMcBqBMgqzI/AAAAAAAAAEY/JNnqT-u2sHs/s1600/Ekibiina.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TMcBqBMgqzI/AAAAAAAAAEY/JNnqT-u2sHs/s200/Ekibiina.JPG" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;"Ekibiina", nicht zu verwechseln...&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wenn man mal erlebt hat, wie schön das Leben nach der Schule ist, will man eigentlich nicht wieder dahin zurück. Klar, es gab auch interessante Lehrer und sinnvolle Fächer, aber vieles wurde einem durch diesen ganzen pädagogisch anspruchsvollen Unterbau verleidet. Man erinnere sich nur an all die enervierenden Neuheiten, die den Schulalltag eines durchschnittlichen deutschen Jugendlichen im letzten Jahrzehnt zu einer Herausforderung für Geduld und Manieren gemacht haben. Ständig mussten grundlegendste soziale Fähigkeiten (für alle Fans des innovativen Ausdrucks: soft skills) entweder in Rollenspielen oder beim gemeinsamen Blaubeersammeln unter Beweis gestellt, neuronales Multitasking an der Mindmap demonstriert und Kritikfähigkeit in der Feedbackrunde geschult werden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TMcBr2FjeSI/AAAAAAAAAEc/U9X8zgHEU24/s1600/Ekibina.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TMcBr2FjeSI/AAAAAAAAAEc/U9X8zgHEU24/s200/Ekibina.jpg" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="133" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;..."ekibina", einem nicht ganz so tollen Hintern&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; In Gruppenarbeiten wurde der Wert der eigenen Milieuprägung erkannt, auf Ausflügen der Blick für die große weite Welt der Landwirtschaft geöffnet und in Schreibgesprächen auch schon mal die eigene Sexualität tiefenpsychologisch gewinnbringend erklärt. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;All diese alternativen Lernmethoden, ursprünglich nur gedacht zur Folter ganztägig verknackter Walddorfschüler, hielt leider im Zuge irgendeiner kruden Wende in der Bildungspolitik Einzug ins Curriculum aller deutschen Lehramtsstudenten. Die hatten dann nichts besseres zu tun als auch die anderen bisher verschonten Schulzweige auf diese modernen Methoden der  Talenterweckungsbemühungen einzuschwören.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TMcBy5je9wI/AAAAAAAAAEk/5xqg5dCNT-k/s1600/Mr.+Luganda.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TMcBy5je9wI/AAAAAAAAAEk/5xqg5dCNT-k/s1600/Mr.+Luganda.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TMcBy5je9wI/AAAAAAAAAEk/5xqg5dCNT-k/s200/Mr.+Luganda.jpg" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Abfragerunde!&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Daher ein Hoch auf Uganda und sein Bildungssystem. Neumodische Schülerbeteiligungsformen à la „Demokratische Schule“ werden in meinem Lugandakurs zurecht nur als zeitverschwenderischer Unfug abgetan. In einem ugandischen Klassenraum (“ekibiina“) herrscht noch eiserne Hierarchie und so frönt man hier noch den guten alten Tugenden des Frontalunterrichts: Disziplin, Höflichkeit und Schweigen. Nichtsdestotrotz ist aber auch hier der Unterricht nicht frei von Spannung, Spaß und wichtigsten Lebensweisheiten, womit sich wieder bestätigt, was wir alle schon immer wussten: es kommt nicht auf die Lehrmethoden an, sondern auf den Lehrer und das Fach.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TMcCISRBB6I/AAAAAAAAAEw/bQZZyQ2SWfA/s1600/Unterricht.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Mein Lehrer ist ein Meister in der Vermittlung interkultureller Kompetenzen. Wer aufmerksam zu folgen vermag, dem eröffnen sich aus dem im Laufe nur einer einzigen Woche gesammelten Zitatenschatz Erkenntnisse, die anderen ein Leben voller Forschung und Beobachtung nicht zu bieten vermag. So bin ich endlich darüber aufgeklärt worden, dass,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TMcCISRBB6I/AAAAAAAAAEw/bQZZyQ2SWfA/s1600/Unterricht.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TMcCISRBB6I/AAAAAAAAAEw/bQZZyQ2SWfA/s200/Unterricht.JPG" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Kräuterkunde / Aufklärungsunterricht&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;die ugandische Küche ihre Zutaten in der Absicht  aussucht, bestmögliche Fertilität unter der männlichen wie auch  weiblichen Bevölkerung zu erzeugen,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;die ugandische Ehe ihre alleinige Erfüllung in der  Nutzung ebensolcher Fertilitätspotentiale findet,&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;das Ziel einer 12-köpfigen Familien auf Grund von  Nahrungs- und Landüberfluss eine sinnvolle Investition in die  ugandische Zukunft darstellen,&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Polygamie angesichts eines Frauen-Männer-Verhältnisses  von 10:3 eine gesellschaftliche Notwendigkeit darstellt,&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;HIV von westlichen Mächten entwickelt wurde, um die  aufkommende ugandische Weltherrschaft zu verhindern,&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;die Afrikaner eben gerne schnackseln.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TMcFb-Fv0pI/AAAAAAAAAE0/pe2g5kXFyjU/s1600/Gloria.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TMcFb-Fv0pI/AAAAAAAAAE0/pe2g5kXFyjU/s1600/Gloria.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="148" src="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TMcFb-Fv0pI/AAAAAAAAAE0/pe2g5kXFyjU/s200/Gloria.jpg" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Gastkommentatorin Gloria&lt;span style="font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;(Expertenmeinung von Fr. Gloria von Thun und Taxis: „Dass die mehr schnackseln, hat mit den klimatischen Bedingungen da unten zu tun.“)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Neben der personalen Komponente ist Luganda auch als Fach eine einzige Freude, denn es ist eine Sprache für Genießer: wer Spaß an grammatikalischer Verwirrung, kulturellen Absonderlichkeit und amüsanten linguistischen Kleinoden hat, der wird diese Sprache zu schätzen wissen. Alle anderen hören nur die unfassbar fremden Worte und Klänge, doch deren Sinn bleibt ihnen auf ewig verborgen.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TMcBvzcE5gI/AAAAAAAAAEg/10YNt1nP9vQ/s1600/Katunkuma.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TMcBvzcE5gI/AAAAAAAAAEg/10YNt1nP9vQ/s1600/Katunkuma.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TMcBvzcE5gI/AAAAAAAAAEg/10YNt1nP9vQ/s200/Katunkuma.jpg" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Katunkuma: ein ugandisches Potenzmittel&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Meine ganz persönliche Faszination fürs Lugandische als Sprache, wenn nicht gar als Lebensgefühl, speist sich aus zwei Quellen. Zum einen bewundere ich die linguistisch begründbare Verachtung für alles, was die Emanzipation so mit sich gebracht haben. Nicht nur, dass das Wort für verheiratet sein („mufumbo“) vom Kochen („okufumba“) kommt, nein es gilt auch, entgegen aller Unkenrufe: &lt;i&gt;sex matters&lt;/i&gt;, zumindest im Lugandischen. Männer können heiraten („okuwasa“), ´Frauen hingegen werden verheiratet („okufumbirwa“). Die Begriffe für Bruder und Schwester erhalten ihre Bedeutung durch das Geschlecht des Sprechers („muganda wange“ bzw. „mwannyinaze“), Bruder und Schwester können auf Grund grammatikalischer Gesetzmäßigkeiten keinen gemeinsamen Vater haben. Alles in allem ein erfrischender Abgesang auf westliche Gender-Mainstreaming-Bemühungen. Als bugandischer Sexist weiß man wenigstens noch die sprachliche Tradition hinter sich.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TMcB2RG3lLI/AAAAAAAAAEo/cGh-kx3Xx2g/s1600/Tafelbild.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="clear: right; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TMcB2RG3lLI/AAAAAAAAAEo/cGh-kx3Xx2g/s1600/Tafelbild.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TMcB2RG3lLI/AAAAAAAAAEo/cGh-kx3Xx2g/s200/Tafelbild.JPG" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Klassisches Tafelbild&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Zum anderen mag ich Herausforderungen. Alltagsluganda erschließt sich nur selten so einfach wie im Falle seiner offenkundigen Lehnwörter „ssente“ (Geld), „emmotoka“ (Auto) oder „assim“ (Handy). Die meisten Worte sind ungefähr so eingängig wie „&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;emasannyalaze“ (Elektrizität) oder „wooteri ey'emiwendo emisaamusaamu“ (ein billiges Restaurant).&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt; Es ist also ein Sprache für Könner, denn neben dem ungewöhnlichen Vokabular beansprucht es auch die Stimm- und Artikulationsfähigkeiten in nie gekannter Weise, so dass nur äußerst japanophilen Ostafrikabesuchern bei Begriffen wie „eky'okunywa“ (Getränk) schier das Herz übergeht, kommen ihnen solche herrlichen Zungenbrecher spielend leicht über die Lippen. Allen ungelenkigen Kieferartisten wie z.B. meiner Wenigkeit steht die Erfragung der Getränkekarte erst nach einem rhetorikkurswürdigen Aussprachetrainingsmarathon offen. Aber dann ist man richtig stolz drauf, wenn man erfährt, dass es sogar Fruchtwein aus der Dose gibt...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TMcB4Ws84NI/AAAAAAAAAEs/Qbl03xyVUFc/s1600/Witz.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://2.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TMcB4Ws84NI/AAAAAAAAAEs/Qbl03xyVUFc/s400/Witz.JPG" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="300" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Wer den Witz findet, darf ihn behalten...&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TMcB4Ws84NI/AAAAAAAAAEs/Qbl03xyVUFc/s1600/Witz.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-3941509894736633179?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/3941509894736633179/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2010/10/ssaawa-satu-ezokumakya-nsoma-oluganda.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/3941509894736633179'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/3941509894736633179'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2010/10/ssaawa-satu-ezokumakya-nsoma-oluganda.html' title=''/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TMcBqBMgqzI/AAAAAAAAAEY/JNnqT-u2sHs/s72-c/Ekibiina.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-8302714402494913610</id><published>2010-10-08T10:48:00.011+02:00</published><updated>2010-10-09T09:17:56.056+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;b&gt;Ssaawa biri ez'okumakya ndya ek&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;b&gt;yenkia - Um 8 Uhr morgens frühstücke ich!&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7PYuMJZdI/AAAAAAAAAEE/AINoGh_LSuk/s1600/Dinning+room.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="clear: left; float: right; margin-bottom: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7PYuMJZdI/AAAAAAAAAEE/AINoGh_LSuk/s1600/Dinning+room.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7PYuMJZdI/AAAAAAAAAEE/AINoGh_LSuk/s200/Dinning+room.JPG" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Herrentisch mit Priesterbild&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ich betrete das Wohn- und Esszimmer, um mich der allmorgendlichen Nahrungsaufnahme zu widmen. Als Ehrengast meiner Familie speise ich nach gut ugandischer Sitte gewöhnlich zumindest morgens allein am großen Esstisch, der aber auch sonst nur dem Oberhaupt der Familie, Mr. ******* und seiner Frau zu Diensten ist. Alle anderen Bewohner des Grundstücks werden zum Verzehr ihrer Mahlzeiten an den Katzentisch abgeschoben. Dieser steht symbolischerweise auch in der zwei Meter tiefer gelegenen Küche, die jedoch ansonsten nur zur Erwärmung der außerhalb des Haupthauses zubereiteten Speisen dient. Die werden sonst auf dem langen Weg hin zu meinem Platz natürlich ungenießbar kalt. Als Gast darf ich im Haushalt natürlich keinen Handschlag tun, sondern muss mir antriebslos den Arsch hinterhertragen lassen. Das gelingt mir ziemlich gut, manchmal allerdings bin ich rebellisch und räume den Tisch ab, wenn gerade keiner hinsieht. Schlimm!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7PODzaBNI/AAAAAAAAADw/Hw6ShgLrkvg/s1600/breakfast.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7PODzaBNI/AAAAAAAAADw/Hw6ShgLrkvg/s1600/breakfast.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7PODzaBNI/AAAAAAAAADw/Hw6ShgLrkvg/s200/breakfast.JPG" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ein überreiches Mahl&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Frühstück in meiner Gastfamilie besteht grundlegend immer aus schön süßem Brot („ebigaati“) mit Magarine der Marke „Blue Band“ und afrikanischem, d.h. bereits mit Milch aufgegossenen Tee („caayi). Je nach Versorgungssituation kommen dann noch geschnittene Ananas („ennannasi nsalasala“), Papaya („hab ich vergessen“), gekochte Eier aus eigener Zucht („amagi amafumba“) oder selbige zu Omelett verarbeitet („amagi amasiike“) hinzu. Zur Sicherheit ist das ganze schön unter einem Fliegennetz drapiert, damit auch ja kein Ungeziefer an das gelegentlich von Ameisen zum Vorratskeller umfunktionierte Brot gelangen kann. Guten Appetit!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span id="goog_1723521795"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span id="goog_1723521796"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7PgL-e9II/AAAAAAAAAEU/iuwmODLTNUc/s1600/yellow+bread.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7PgL-e9II/AAAAAAAAAEU/iuwmODLTNUc/s400/yellow+bread.JPG" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Kontaminiertes Brot?&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7PgL-e9II/AAAAAAAAAEU/iuwmODLTNUc/s1600/yellow+bread.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;b&gt;Ssaawa biri ne ddikik'assatu ez'okumakya ntera kugenda ku CLC kusoma oluganda - Um 8:30 Uhr morgens gehe ich gewöhnlich ins CLC, um Luganda zu lernen!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7PacIqCWI/AAAAAAAAAEI/7Zp2nKIyWqw/s1600/Namasuba+Center.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7PacIqCWI/AAAAAAAAAEI/7Zp2nKIyWqw/s1600/Namasuba+Center.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7PacIqCWI/AAAAAAAAAEI/7Zp2nKIyWqw/s200/Namasuba+Center.JPG" style="cursor: move; margin-left: auto; margin-right: auto;" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Namasuba wie es leibt und lebt&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ich verlasse mein vorübergehendes Heim in Richtung Bunamwaya „City Language Centre“ (unter uns hippen Freunden eingängiger Abkürzungen auch nur CLC genannt). Der Name ist aber hier leider nicht Programm, denn weder „City“ noch „Centre“ sind angemessene Bezeichnungen für die vorzufindenden Gegebenheiten. Die Metropole Bunamwaya zeichnet sich vor allem durch ihre nichtssagende Verschlafenheit gepaart mit dörflicher Langeweile aus, während das vermeintliche Centre auf Grund von Ausstattung und Lage daheim bestenfalls als Umkleidekabine oder Geräteschuppen dienen würde. Ich sehe ja ein, dass „Volkshochschulkurs Luganda im Vereinslokal Bunamwaya Kuhdorf“ irgendwie wenig geschäftsfördernd klingt, aber es wäre doch schon näher an der Wahrheit.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7PXAsACUI/AAAAAAAAAEA/DaZh9b5SSPs/s1600/Cosmetics.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7Pb5aXV8I/AAAAAAAAAEM/e7VPvBsJaC0/s1600/On+my+way.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7PTh5ndhI/AAAAAAAAAD4/JXf7d1oKUo0/s1600/Bunamwaya+Niemandsland.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7PRhVHUlI/AAAAAAAAAD0/Qp2GhRCoXc0/s1600/Bridge+over+troubled+water.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7PRhVHUlI/AAAAAAAAAD0/Qp2GhRCoXc0/s200/Bridge+over+troubled+water.JPG" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ein bisschen Abenteuerurlaub&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7PTh5ndhI/AAAAAAAAAD4/JXf7d1oKUo0/s1600/Bunamwaya+Niemandsland.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7PTh5ndhI/AAAAAAAAAD4/JXf7d1oKUo0/s200/Bunamwaya+Niemandsland.JPG" style="cursor: move; margin-left: auto; margin-right: auto;" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Hier geht's nach Bunamwaya&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Mein Schulweg vermittelt eigentlich einen wunderbaren Eindruck ugandischer Lebenswirklichkeit: rote Erde, herumstreunende Tiere und jede Menge Kinder säumen den Pfad hin zum Ort meiner täglichen Beschäftigungstherapie. Dabei steht zunächst ein kleiner Gang durch Namasuba Down-Town an, bevor ich die gediegene Großstadtatmosphäre verlassen muss und den Schleichweg Richtung Bunamwaya einschlage: eine Wasserstelle, zwei Brücken und einen Fußballplatz später führt er mich entlang der dem aufmerksamen Leser bereits bekannten Kosmetikfabrik der Firma „Mov**“, deren unverzichtbare Errungenschaften ganz Ostafrika bzw. seine Bewohner ansehnlicher machen. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Zudem hat man sich auch der Landschaftspflege verschrieben und taucht die  nahegelegenen Bäche unter dem Motto "Unser Dorf soll schöner werden" mittels eigens dafür herangeschaffter Abwässer in herbstlich neonbunte Farben, so dass es eine wahre Pracht ist, dieses Naturschauspiel zu bewundern. Photos darf man aber verständlicherweise davon nicht machen, da werden die örtlichen Wachmannschaften ganz schnell böse. Auch zukünftige Besucher sollen sich ja von diesem Dienst an der Gemeinschaft noch überrascht zeigen können.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7Pb5aXV8I/AAAAAAAAAEM/e7VPvBsJaC0/s1600/On+my+way.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7Pb5aXV8I/AAAAAAAAAEM/e7VPvBsJaC0/s200/On+my+way.JPG" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Rote Wege, rote Türme&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7PXAsACUI/AAAAAAAAAEA/DaZh9b5SSPs/s1600/Cosmetics.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7PXAsACUI/AAAAAAAAAEA/DaZh9b5SSPs/s200/Cosmetics.JPG" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Move it!&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span id="goog_1723521872"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7PRhVHUlI/AAAAAAAAAD0/Qp2GhRCoXc0/s1600/Bridge+over+troubled+water.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7PdsXNqSI/AAAAAAAAAEQ/DGTQRpNBX7k/s1600/Was+uns+verbindet.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7PVLMiqZI/AAAAAAAAAD8/dXvk4X5ZAWY/s1600/CLC.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7PVLMiqZI/AAAAAAAAAD8/dXvk4X5ZAWY/s1600/CLC.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7PVLMiqZI/AAAAAAAAAD8/dXvk4X5ZAWY/s200/CLC.JPG" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Schul- und Lernknast Bunamwaya&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Schließlich führt mich dieser Pfad der Tugend dann doch endlich auf die Hauptstraße zwischen Zana und Nyanama und ich kann mich wieder der Begutachtung der einheimischen Kleiderordnung widmen.  Wenn ich dann am Horizont das CLC erspähe, die einladenden Gitter vor den Fenstern erkenne und die schon geöffnete Pforte zu neuen Weisheiten sehen kann, dann weiß ich, es ist geschafft: ein halbstündiger Fußmarsch liegt hinter mir, ein spannender Schultag vor mir. Ob sich das gelohnt hat, erfahrt ihr im nächsten Bericht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7PdsXNqSI/AAAAAAAAAEQ/DGTQRpNBX7k/s1600/Was+uns+verbindet.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7PdsXNqSI/AAAAAAAAAEQ/DGTQRpNBX7k/s400/Was+uns+verbindet.JPG" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Was uns verbindet...&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-8302714402494913610?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/8302714402494913610/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2010/10/ssaawa-biri-ezokumakya-ndya-ek-yenkia.html#comment-form' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/8302714402494913610'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/8302714402494913610'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2010/10/ssaawa-biri-ezokumakya-ndya-ek-yenkia.html' title=''/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TK7PYuMJZdI/AAAAAAAAAEE/AINoGh_LSuk/s72-c/Dinning+room.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-1617055154624549927</id><published>2010-09-27T14:43:00.003+02:00</published><updated>2010-09-28T02:41:51.414+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;b&gt;Ssaaw'emu ne ddikik'ana ne ttano ey'okumakya nalamusa mwami n'omukyala *******...&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ausschweifende Begrüßungsrituale sind in Uganda gang und gäbe. Unabhängig davon, ob oder wie gut und lange man sich kennt, gebietet es die Höflichkeit, allmorgendlich nicht nur nach der verbrachten Nacht zu fragen („Wasuze otyanno ssebo / nyabo?“) und die Freude über das „unerwartete“ Zusammentreffen zu bekunden („Nsanyuse okukulaba!“), sondern sich auch der Gesundheit der Familie („Abeka bali batya?“), der Eltern („Taata wo bulungi? Maama wo bulungi?"), der Freunde („Mike bulungi?“) sowie eines friedlichen Herkunftsortes („Eradde?“) zu versichern. So verbringe ich einen Teil meiner knapp bemessenen Morgenstunden mit der scheinbar endlosen Wiederholung der formelhaften Antworten („Gyendi!“ - „Nange nsanyuse okukulaba!“ - „Bali bulungi!“ - „Kitange bulungi!“ - &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Mwange bulungi!“ - &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Mike bulungi!“ - „Eradde!“) und der notwendigen Gegenfragen, die sich glücklicherweise meist auf ein „Mpozzi ggwe?“ beschränken, und in angemessenen Tonfall, d.h. üblicherweise überschwänglich bis hysterisch, zu erwidern sind. Dann wird dem auskunftsfreudigen Muzungu freundlicherweise natürlich auch für die bisher geleistete, unermüdliche Arbeit des noch jungen Tages gedankt („Weebale mirimu ssebo!“), wodurch zumindest klar ist, dass der Gegenüber sich der Anstrengungen eines derartigen Small Talks sehr wohl bewusst zu sein scheint. Was ihn aber nicht davon abhält, bei jeder sich bietenden Gelegenheit das gute Benehmen wiederum im Zuge dieser scheinbar endlosen Litanei auf die Probe zu stellen. Schließlich könnte sich ja am nächsten Morgen schon wieder ein ganz anderes Bild der eigenen Lebensumstände ergeben haben. So bringt die segensreiche Kenntnis der lugandischen Sprache gleichzeitig den Fluch der Notwendigkeit zu quasi sisyphosartiger Geduld mit sich, zumindest wenn man den damit verbundenen Austausch von persönlichen Befindlichkeiten nicht als Teil der eigenen Kultur begreift.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bevor ich mich also zum Frühstück begeben kann, haben zumindest Mister und Misses ********, ihre jüngste Tochter, drei bis fünf Enkelsöhne, das Hausmädchen sowie eventuelle Gäste sich meines Wohlergehens versichert und nach meinen immer gleichen Plänen für den Tag (Antwort: „Njja kugenda ku CLC kusoma oluganda.“) erkundigt. In seltenen Ausnahmefällen beinhalten diese jedoch auch  abendliche Kuriositäten wie Wäschewaschen („Akawungeezi njja kuyoza engoye.“), bügeln („Njja kugolola.“) oder Fußball schauen („Njja kulaba mupiira ku sportsbar ne Mike.“), die je nach Aktivität Verblüffung, Hilfsangebote oder Beileidsbekundungen nach sich ziehen. Am Ende dieses frühmorgendlichen Fragemarathons bin ich vollkommen gerädert und erinnere mich kopfschüttelnd an eine dieser offenkundig global gesehen nicht repräsentativen Studien, nach der Menschen im Durchschnitt nur 16000 Worte pro Tag sprechen. Uganda müsste demnach voll von Taubstummen, Eremiten und Mönchen mit Schweigegelübde sein, die aber leider alle woanders wohnen und meinen Weg leider praktisch niemals kreuzen. Wie schön es dann aber wohl wäre, sich der gegenseitigen Zurkenntnisnahme nur mit einem freundlichen Nicken zu versichern...&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TKCOkq7_fgI/AAAAAAAAADs/gGkrzEAsiKo/s1600/ChurchOfInformalGreetings.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TKCOkq7_fgI/AAAAAAAAADs/gGkrzEAsiKo/s1600/ChurchOfInformalGreetings.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TKCOkq7_fgI/AAAAAAAAADs/gGkrzEAsiKo/s400/ChurchOfInformalGreetings.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Aus deutscher Sicht eine zumindest grenzwertige Begrüßungsform&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-1617055154624549927?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/1617055154624549927/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2010/09/ssaawemu-ne-ddikikana-ne-ttano.html#comment-form' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/1617055154624549927'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/1617055154624549927'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2010/09/ssaawemu-ne-ddikikana-ne-ttano.html' title=''/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TKCOkq7_fgI/AAAAAAAAADs/gGkrzEAsiKo/s72-c/ChurchOfInformalGreetings.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-7812913478979590522</id><published>2010-09-20T19:05:00.003+02:00</published><updated>2010-10-08T11:21:07.082+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TJeQTEC-ijI/AAAAAAAAADE/pqFgADtTzGw/s1600/MyRoom.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;b&gt;Buli lunaku ntera okusoma oluganda!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich gehe wieder zur Schule. Seit drei Wochen wohne ich nun in Namasuba, um der vorherrschenden Verkehrssprache Zentralugandas Herr zu werden. Dem nicht enden wollenden Strom von Besuchern dieser digitalen Publikation wird aus diesem Grund ein weiteres Schmankerl aus meinem überwältigend spannenden Leben gegeben, denn es folgt hier der erste Teil eines Tagesprotokolls meines typischen Schultags.&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Ssaaw'emu ey'okumakya nzuukuka.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TJeQTEC-ijI/AAAAAAAAADE/pqFgADtTzGw/s1600/MyRoom.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TJeQTEC-ijI/AAAAAAAAADE/pqFgADtTzGw/s200/MyRoom.JPG" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Hier lausche ich der Stimme Gottes...&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Es ist 1:00 Uhr morgens und mein Wecker klingelt. &lt;span style="font-style: normal;"&gt;In Uganda gehen die Uhren nämlich gänzlich anders und damit meine ich nicht die Zeitverschiebung. Wie die alten Römer beginnt für einen echten Uganda wie mich der Tag um null Uhr mit dem Sonnenaufgang. Wenn ich mich also um diese Zeit aus meinem moskitonetzbedingten Himmelbett erhebe, bin ich nicht etwa zu einer vampiresken Lebensweise übergegangen, sondern passe mich nur den örtlichen Gegebenheiten an. In diesem Fall heißt das also, die Uhr neu lesen lernen und von der eigenen Zeitrechnung sechs Stunden subtrahieren.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TJeQQFIxfeI/AAAAAAAAAC8/HKrZw6V80vM/s1600/Ekkanisa.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TJeQQFIxfeI/AAAAAAAAAC8/HKrZw6V80vM/s200/Ekkanisa.JPG" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;... und hier kommt sie her.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-style: normal; font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Erwacht bin ich aber leider schon zwei Stunden früher, denn die meinem neuen zuhause gegenüberliegende Born-again-Gemeinde hat es sich zur Aufgabe gemacht, Gott praktisch unaufhörlich für seine allgegenwärtige Güte und Freigebigkeit zu danken. Weil der aber oft so schlecht hört, wurde zur Sicherheit die gefühlt lauteste Soundanlage Ugandas in einem akustisch gewöhnungsbedürftigen Backsteinbau installiert, so dass als wunderbarer Nebeneffekt auch die gesamte Nachbarschaft an den leidenschaftlichen Lobpreisungen des Herrn respektive der  Verdammung aller irrgeleiteten Sünder teilhaben kann bzw. muss.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TJeQNtM4g0I/AAAAAAAAAC0/FWTbl-Uezn4/s1600/World+Prossessor.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TJeQNtM4g0I/AAAAAAAAAC0/FWTbl-Uezn4/s200/World+Prossessor.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Es ist übrigens jeden Tag Freitag&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-style: normal; font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Die „World Possesors Church International“ (Internationale Kirche des Erdinhabers) hat zudem ihre einladend weiten Tore in Richtung meines kleinen Schlafzimmers geöffnet und in konsquenter Verfolgung des eingen Auftrags werden diese natürlich auch niemals geschlossen. So dringen die tiefschürfend-missionarischen Botschaften jeder Chorprobe, jeder Predigt und jeden Treffens der anonymen Alkoholiker bis in mein Schlafzimmer und ich werde jeden Tag wieder von der minderen Qualität des einheimischen Oropaximitats überzeugt.  Daher liege ich also schon seit geraumer Zeit regen Geistes im Bett und versuche krampfhaft herauszufinden, wofür dieses Werkzeug des Allmächtigen mich eigentlich allmorgendlich so straft. Vielleicht bin ich auch nur zu ignorant und das sind diese Erweckungserlebnisse, von denen man im Gespräch mit überzeugten Evangelikalen und Pfingstlern immer so viel hört. Warum die einen allerdings dazu verleiten sollen, selbst Teil dieses frommen Fernmeldedienstes zu werden, bleibt mir da schleierhaft.&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-style: normal; font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-style: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Ssaaw'emu ne ddikika assatu ey'okumakya naaba mubiri ne nsenya ammanyo.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-style: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TJeQJxiwDjI/AAAAAAAAACk/KAFZdvWKy5c/s1600/Handle.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TJeQJxiwDjI/AAAAAAAAACk/KAFZdvWKy5c/s200/Handle.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Duschpforte&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-style: normal; font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Schlurfenden Schrittes begebe ich mich infolgedessen aus meinem kleinen Reich in die gegenüberliegende Dusche. Deren Pforte öffnet sich allerdings nur den Eingeweihten, denn die Klinke wurde aus mir unbekannten Gründen auf selbst für ugandische Verhältnisse unübliche Weise angebracht, nämlich von einem handwerklich leider eher mäßig begabten Meister des Kopfstandes. Mit einem kräftigen Zug nach oben überwinde ich jedoch bereits seit dem zweiten Tag gekonnt dieses Hindernis und kann mich nun der Säuberung meines noch schlafesmatten Körpers widmen. In stiller Meditation angesichts der nun bevorstehenden Prozedur beobachte ich den sich mit eiskaltem, doch leider nicht kristallklarem Wasser füllenden Eimer und zähle in Gedanken schon mal ab, welches meiner Beine zuerst in den Genuss der allmorgendlichen Kneippkur kommt.&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TJeQxPii4VI/AAAAAAAAADM/q6dFLzwuL_4/s1600/Angel.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TJeQxPii4VI/AAAAAAAAADM/q6dFLzwuL_4/s200/Angel.JPG" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ein echtes Einkaufsparadies&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-style: normal; font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;Kaum fünf Minuten später habe ich diesen eher unerfreulichen Teil des Tages hinter mich gebracht und kann mich daran machen, die Zähne mit dem letzten Rest deutscher Zahnpasta zu schrubben, der mir geblieben ist. Ich fürchte mich schon vor der nächste Woche anstehenden Umstellung auf eine der ugandischen Produkte aus dem indischen Supermarkt. Wie ich in meiner zugegebenermaßen leider etwas zu kleinen Stichprobe von zwei einheimischen Gemischen habe feststellen können, ähnelt das durchschnittliche ugandische Zahnpflegeprodukt in Konsistenz wie Geschmack einer Mischung aus Hubba-Bubba mit Apfel-Geschmack und der bekanntesten milden Bleiche ohne Chlor – Acè – nur eben wahrscheinlich doch mit Chlor und irgendwie fester. Im Ergebnis also eine blöselige Masse, die ebenso gut zum Reinigen eines Autoreifens wie zum Schuhe putzen geeignet ist. Zumindest bleibt sie in Teilen auf der Bürste kleben, damit man nicht alles im Mund verteilen muss. Das wird ein Spaß...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TJeQLii5cuI/AAAAAAAAACs/8heHUlXksAs/s1600/Toothpaste.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TJeQLii5cuI/AAAAAAAAACs/8heHUlXksAs/s400/Toothpaste.JPG" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ein typischer Zahnpastavertreter in seinem natürlichen Revier - dem Überlandbus nach Jinja&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TJeQLii5cuI/AAAAAAAAACs/8heHUlXksAs/s1600/Toothpaste.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-7812913478979590522?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/7812913478979590522/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2010/09/buli-lunaku-ntera-okusoma-oluganda-ich.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/7812913478979590522'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/7812913478979590522'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2010/09/buli-lunaku-ntera-okusoma-oluganda-ich.html' title=''/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TJeQTEC-ijI/AAAAAAAAADE/pqFgADtTzGw/s72-c/MyRoom.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-8446782590951676495</id><published>2010-09-13T18:53:00.003+02:00</published><updated>2010-09-19T13:13:24.484+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div align="JUSTIFY" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;In regionaler Ausführung&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Entgegen den bisherigen Unkenrufen ist dieses Blog total lebendig und wahnsinnig informativ.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Jetzt endlich auch in Farbe und voller nichtssagender Bilder: der versprochene zweite Teil der Trilogie! Wie jeder zweite Teil einer Triologie ist auch dieser hier ein echter (Durch-)Hänger. Also unbedingt dranbleiben!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Montag, 31. August 2010&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TI5OZyTU49I/AAAAAAAAACE/7lBu5H8uuOg/s1600/M%C3%BCllverbrennung.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TI5OZyTU49I/AAAAAAAAACE/7lBu5H8uuOg/s200/M%C3%BCllverbrennung.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ein antike Müllverbrennungsanlage&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Will man mit der einheimischen Bevölkerung jenseits der alltäglichen Transaktionstätigkeiten oder  des obligatorischen Small-Talks über das Muzungudasein in Uganda in Kontakt kommen, bietet sich ein Besuch des örtlichen Sportplatzes an. Eingedenk dieser eigentlich global gültigen Weisheit begeben sich eines schönen Nachmittags zwei fußballbegeisterte Bazungu auf der Suche nach Spannung, Spiel und Fußballfeinkost auf den langen Marsch zum Namasuba Pitch. Vorbei an idyllischen Kosmetikfabriken, der örtlichen Müllkippe, die sich durch nichts von der übrigen Landschaft unterscheidet, und dem Local Research Center, das sich auf Fußmassagen und Hüftvergrößerungen spezialisiert hat, führt sie ein staubiger Trampelpfad hin zum Herzen des sportiven Gemeindelebens. Ihre Hoffnung auf ein unvergessliches Erlebnis sollten nicht enttäuscht werden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TI5N9Lz_EtI/AAAAAAAAABM/AOB7x_4R_c4/s1600/Research+Center.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TI5N9Lz_EtI/AAAAAAAAABM/AOB7x_4R_c4/s200/Research+Center.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ugandische Versuchslabore&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Man befindet sich bereits in den letzten Zügen der Vorbereitung auf den Höhepunkt der diesjährigen Local League. Vergesst Düsseldorf und Köln, vergesst Mainz und Wiesbaden, vergesst Villa Liba und Villa Bacho. Das Derby zwischen Bunamwaya und Namasuba treibt die erwartungsfrohen Massen aus dem Haus, um einmal mehr auf dem Fußballfeld die brennende Frage nach der regionalen Vorherrschaft zu beantworten. Während sich der FC Bunamwaya dabei aber nur der Unterstützung einer kleinen Anhängerschaft versichert sein darf, hat Namasuba pflichtgemäß beinahe das ganze, zugegebenermaßen nicht besonders große Dorf hinter sich versammelt.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TI5ORe-94DI/AAAAAAAAABk/x_pOoyZ56hg/s1600/Einlass.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TI5ORe-94DI/AAAAAAAAABk/x_pOoyZ56hg/s200/Einlass.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Am Einlass drängen sich die Massen&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Auch unter den beiden Bazuungu sind die Präferenzen klar verteilt: in vollkommener Ignoranz des schon beim Aufwärmen offensichtlichen Klassenunterschieds zwischen beiden Teams setzt der bekannte Freiburg-Ultra ***** aka Mike seine Hoffnungen in die amateurhaften Stümper aus Bunamwaya, während der lokalpatriotische Fußballkenner ***** aka Mr. Bandit mit einem einzigen Kennerblick die Stärke seiner Heimmannschaft erkannt hat und Stein und Bein auf ihren Sieg schwört.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TI5OLwqXYZI/AAAAAAAAABU/P065gqhQes0/s1600/Crowd+2.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TI5OLwqXYZI/AAAAAAAAABU/P065gqhQes0/s200/Crowd+2.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Namasuba Supporter&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Nach nur kurzer Verzögerung, verursacht durch die zunächst unklaren Zahlungsmodalitäten für Schiedsrichter und Ligaleitung nimmt das Spiel seinen rasanten Verlauf. Die drückende Überlegenheit Namasubas scheint sich zunächst trotz gepflegten Kurzpassspiels und überwältigender Spielkontrolle nicht in Tore ummünzen zu lassen, bis nach zwanzig Minuten der erlösende Führungstreffen nach schöner Kombination über die rechte Seite fällt und die Menge kopfsteht. Augenblicke später ertönt zur Überraschung aller der Halbzeitpfiff, welcher dem zeitweise konditionell wie regelkundlich überforderten Schiedsrichtergespann Zeit zu Erholung und Gehaltszählung gibt.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="clear: right; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TI5OTY0n3eI/AAAAAAAAABs/uKK55R4RVXU/s1600/Halftime_800x600.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TI5OTY0n3eI/AAAAAAAAABs/uKK55R4RVXU/s200/Halftime_800x600.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Namasuba Pep Talk&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die frenetisch feiernden Namasubaanhänger sind davon ebenso wie ihr Heimteam nicht zu beeindrucken und kaufen den überforderten Bunamwayern auch während der Pause durch perfekte Organisation von Erfrischungen den Schneid ab, während die Unterstützer letzterer schon vereinzelt den Heimweg antreten. Auch die zweite Halbzeit ändert nicht an dieser offensichtlichen Überlegenheit, so dass nach etlichen weiteren Chancen und einem weiteren Treffer Namasuba als Sieger aus dem ehrwürdigen Stadtderby hervorgeht und für das folgende Halbjahr die fußballerischen Kräfteverhältnisse zwischen beiden Orten wie zwischen den anwesenden Bazungu ins rechte Licht gerückt hat. Namasuba olé!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TI5OV7D0Z9I/AAAAAAAAAB0/LYx5t6wNpO8/s1600/Kickoff_800x600.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TI5OV7D0Z9I/AAAAAAAAAB0/LYx5t6wNpO8/s400/Kickoff_800x600.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Bunamwaya beim Anstoß&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TI5UsINJBlI/AAAAAAAAACc/ZaEx6oz4UXo/s1600/Abendrot.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TI5UsINJBlI/AAAAAAAAACc/ZaEx6oz4UXo/s400/Abendrot.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Das Abendrot begleitet die zufriedenen Bewohner Namasubas&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-8446782590951676495?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/8446782590951676495/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2010/09/in-regionaler-ausfuhrung-entgegen-den.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/8446782590951676495'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/8446782590951676495'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2010/09/in-regionaler-ausfuhrung-entgegen-den.html' title=''/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TI5OZyTU49I/AAAAAAAAACE/7lBu5H8uuOg/s72-c/M%C3%BCllverbrennung.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-1717548536204701976</id><published>2010-09-08T21:32:00.001+02:00</published><updated>2010-10-09T14:03:34.768+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div align="JUSTIFY" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;u&gt;&lt;b&gt;Fußball ist wie Eiskunstlauf...&lt;/b&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;… &lt;span style="font-size: small;"&gt;wer die meisten Tore schießt, gewinnt. Hat ein kluger, ziemlich dicker Mann und bekannter Manager einer Werkself aus Nordrhein-Westfalen mal gesagt. Die Wahrheit dieser Worte lässt sich für den Unkundigen nur schwer fassen, dennoch versucht sich die kommende Trilogie genau daran: die Gründe einer global auffindbaren Leidenschaft für ein kugelförmiges Sportgerät aufzuzeigen, die auch icke in Uganda mehrfach erleben durfte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0cm; text-decoration: none;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Im kleinen Rahmen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Weil in Kampala Erstsemsterpartys der renommierten Makere University ein gesellschaftliches Muss für jeden ambitionierten Bildungsfreund darstellen, lasse auch ich es mir nicht nehmen, diesem freitagabendlichen Highlight beizuwohnen. Dabei muss mich natürlich die dreihundert Meter lange Warteschlange im Eingangsbereich kein bisschen schrecken, die von beflissenen Polizeileuten durch die obligatorische Taschen- und Ausweiskontrolle auf der Suche nach umtriebigen Attentätern und minderjährigen Spaßkonsumenten verursacht wird. Als Weißer hat man da samt Gefolge einen Freifahrtschein und wird von selbigem sowieso schnell und gekonnt durchgeschleust, solange man seine Bombe zufälligerweise zuhause vergessen hat und für alle legalen Aktivitäten alt genug scheint. Nachdem ich dann zur Freude der örtlichen Behörden noch in einem Anfall pazifistischer Gesinnung eine Schrotflinte durch Grobmotorik und mangelnde Fuß-Augen-Koordination funktionsuntüchtig gemacht habe, bin ich auch schon drin und kann mich getrost dem Treiben einer bereits um 9:00 Uhr stark alkoholisierten Menge von  anwesenden  Freshman und deren Begleitungen hingeben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TIhsWx6meKI/AAAAAAAAAAk/CcDZfLpjcV0/s1600/Sportzigaretten.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TIhsWx6meKI/AAAAAAAAAAk/CcDZfLpjcV0/s320/Sportzigaretten.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Für die Bildfetischisten: ein Packung echte ugandische Sportzigaretten&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Nach einer kurzen Orientierungsphase ist das Objekt meiner Begierde ausgemacht: in einer Traube von  schwitzenden und frenetisch jubelnden Menschen steht das, wonach ich nun schon drei Wochen ununterbrochen gesucht habe und auf dessen Existenz ich schon nicht mehr zu hoffen wagte – ein Kickertisch, alt und klapprig zwar, aber funktionstüchtig und bereit, von kundigen Händen seiner Bestimmung zugeführt zu werden: den nur erträumten fußballerischen Fähigkeiten auf dem großen Feld zumindest im kleinen Rahmen nahezukommen. Für 500 ugandische Schilling (unverschämte 15 Euro-Cent) bin ich der nächste Herausforderer und natürlich lässt es sich der Besitzer dieses herrlichen Gebrauchsgegenstands nicht nehmen, sich mir persönlich entgegenzustellen. Die erste  Überraschung folgt dann aber noch vor Anpfiff, denn das vorhandene Gerät verfügt entgegen aller DIN- und ISO-Normen nur über einen Zweimannsturm, dafür wird die Abwehr auf drei Verteidiger aufgemotzt, um den Bemühungen der Angreifer Einhalt zu gebieten. Weitere unerwartete Ereignisse bleiben allerdings aus, denn entgegen meiner Befürchtungen hat man hier von kontrolliertem Kurzpassspiel noch nie etwas gehört, es wird vielmehr das dem englischen Kick'n'Rush entlehnte Gekurbel bevorzugt. Nichts für Filigrantechniker also, aber dazu zähle ich mich ja auch nicht. Eher Brechstange mit gelegentlichen Passausflügen. Das Spiel endet nach einer eher lahmen Eingewöhnungsphase und einigen meiner hingestümperten Tricks 10:1 für mich, damit bin ich nun der Herr dieses Tisches. Die Menge ist sichtlich beeindruckt und schreit nach härteren Gegnern. Wer wäre dafür besser geeignet als der erst kürzlich unter fünfhundert Teilnehmern ausgespielte Unichampion? Ehe ich weiß, wie mir geschieht, steht selbiger zusammen mit meiner Wenigkeit und dem benötigten Mobiliar mitten auf der eben noch äußerst belebten Tanzfläche. Natürlich lässt es sich der herbeigeeilte Moderator nicht nehmen, eine campusweit hörbare und jedem Marktschreier zur Ehre gereichende Ankündigung des sich anbahnenden sportlichen Highlights zu tätigen, so dass sich die uns umringende Zuschauerschar binnen kürzester Zeit vervielfacht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-weight: normal; line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Das Match beginnt, schnell liegt der Champion 2:0 in Führung und meine Abwehrreihe ist der nun notwendig gewordenen etwas robusteren Behandlung nicht mehr gewachsen und zerlegt sich in ihre Bestandteile. Die Wettquoten auf meinen Sieg sinken schlagartig und ich sehe mich schon mit gesenktem Haupt von dannen schleichen ob der zu erwartenden schmachvollen Niederlage. Doch es kommt anders: vom Siegeswillen und unbedingten Ehrgeiz übermannt reißt mein Torwart das Heft an sich, erzielt fünf Treffen in Folge und übernimmt das Kommando über jeden sich entwickelnden Angriff seiner Kameraden, was die gesamte Mannschaft zu Höchstleistungen motiviert. Unter den Augen ihrer verletzt am Spielfeldrand herumliegenden Manndeckerkameraden kombinieren sich Mittelfeld und Sturm in einen Rausch, dem der amtierende Unichampion letztlich nichts mehr entgegenzusetzen hat und mit 10:2 nach Hause geschickt wird. Das Spiel ist aus, die Menge tobt und ich mache mich an der Hand meiner Begleiter aus dem Staub, bevor der nun hysterisch kreischende Moderator meiner habhaft werden kann. Auf die lauthals angekündigte ehrenhafte Kür zum neuen Champion der Universität kann ich nämlich getrost verzichten. Mein Studentenausweis ist außerdem kürzlich abgelaufen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-1717548536204701976?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/1717548536204701976/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2010/09/fuball-ist-wie-eiskunstlauf.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/1717548536204701976'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/1717548536204701976'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2010/09/fuball-ist-wie-eiskunstlauf.html' title=''/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_7ntf8DMbV08/TIhsWx6meKI/AAAAAAAAAAk/CcDZfLpjcV0/s72-c/Sportzigaretten.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-5226445940212142935</id><published>2010-08-16T10:34:00.001+02:00</published><updated>2010-08-16T10:42:29.130+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Vorbemerkung: Alle Personen des folgenden Textabschnitts sind frei erfunden. Alle Ähnlichkeiten mit lebenden Personen und realen Handlungen sind rein zufällig.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Let The Names Begin&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify" style="font-weight: normal; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Naomi, Rebecca, Eve, Richard, Ruth, Francis, Gallo, Innocent, Esra, Daniel, Samuel,  Asim, Gabriel, Damasco, Molly, Timothy, Kenneth, Betty, Sarah, Mike, Barbara, Samulanka, Moses, Benjamin, Josef, Godfrey, Eirin, Vincent, Hope, Joy und etliche andere haben sich mir innerhalb der letzten Tage mehr oder minder freiwillig vorgestellt. Weil sich insbesondere biblische Vorbilder großer Beliebtheit erfreuen, wohnen auch nicht selten Daniel, Daniel und Daniel Tür an Tür. Mehrfachnennungen sind also nicht auszuschließen, so dass mittlerweile, grob überschlagen, ungefähr fünfzig Personen ziemlich genau wissen wie ich heiße. Ich kann das umgekehrt leider nur von wenigen mit Sicherheit sagen und hier beginnt mein Leidensweg. Mein Namensgedächtnis war zwar schon immer verhältnismäßig schlecht, aber hier erreicht dieser traurige Mangel an kognitiven Fähigkeiten einen erschreckenden Höhepunkt. Ich habe wirklich alles versucht: imaginäre Namensschildchen („Innocent“), Lagepläne mit Treffpunkt, Datum und Uhrzeit („Jingar Road, 13.08.10, 17:21 Uhr, Timothy), findige Eselsbrücken („Moses war der mit den fünf Büchern unterm Arm!“), antizipiertes Verhalten bei Kennenlernspielen („Gabriel könnte keinen auf den Platz rechts von sich wünschen, da wäre nämlich nichts mehr frei.“). Es hat alles nichts genutzt. Ich musste einsehen, dass es schlicht unmöglich ist, mir auf die Schnelle beizubringen, was ich die letzten zweieinhalb Dekaden kopfmäßig zu trainieren versäumt habe: eine verlässliche Verbindung von Gesicht und Personenbezeichnung. Daher begnüge ich mich jetzt mit dem Zufallsprinzip: bei allen mir nur flüchtig bekannten Personen wähle ich aus dem stetig wachsenden Pool von möglichen Vornamen einen aus und hoffe, dass es der richtige ist. Verfeinerte Teilmengen, die ich beispielsweise aus dem Umstand gewinne, wenigstens in den meisten Fällen sicher zu wissen, welches Geschlecht wohl angebracht wäre, verringern die Anzahl an Möglichkeiten zwar schon erheblich, trotzdem ist die Erfolgsquote erschreckend gering. Denn bisher liege ich mit dieser Taktik leider trotzdem immer so offenkundig daneben, dass ich mich wohl damit abfinden muss, als leicht beschränkter Muzungu abgestempelt zu werden, der sich selbst so simple Dinge wie Vornamen nicht merken kann. Um dieses vorschnelle Urteil zumindest abzumildern, bin ich dazu übergegangen, mir ein breites Repertoire an Entschuldigungen für diese offenkundige Unzulänglichkeit zuzulegen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;(„Das liegt bei uns in den Genen: mein Vater wusste auf dem Standesamt auch nicht mehr, ob das jetzt mein Vor- oder Nachname sein soll“, „Ich habe leider oft den Namen meiner Freundin vergessen, jetzt hilft mir dieses schnittige Tattoo im Intimbereich“,  „Ich bin als Kind mal vom Gerüst gefallen, seitdem bin ich auf dem linken Ohr taub und das Erinnerungsvermögen ist auch beeinträchtigt“, „Namen sind Schall und Rauch, ich lege mehr Wert auf den Charakter“)&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;. Diese vermögen den Gegenüber in solch peinlichen Momenten zielsicher abzulenken. Man muss eben lernen, mit seinen Handicaps zu leben, das ist auf lange Sicht auch weniger zeitaufwändig.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-5226445940212142935?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/5226445940212142935/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2010/08/vorbemerkung-alle-personen-des_16.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/5226445940212142935'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/5226445940212142935'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2010/08/vorbemerkung-alle-personen-des_16.html' title=''/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7168605432127307509.post-775576718787957175</id><published>2010-08-06T14:58:00.000+02:00</published><updated>2010-08-06T15:08:38.285+02:00</updated><title type='text'>Ein paar einleitende Erklärungen</title><content type='html'>&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;"Icke"&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde.&lt;br /&gt;Mich schufen meine Eltern folgerichtig erst viel später, je nach Interpretation ungefähr ein paar tausend oder ein paar Milliarden Jahre nach diesem epochalen Ereignis. Dafür bin ich ihnen bis heute wirklich dankbar, auch wenn es vielleicht nicht ganz uneigennützig war. Zusätzlich zu meinem Glück, später sogar geboren worden zu sein, wurde ich noch von Gott oder der Evolution mit einem freien Willen gesegnet. Von diesen wichtigen Voraussetzungen ausgehend kommt man mit nur geringem Vorwissen über Kindheit, Jugend und Studium umgehend zu meiner Wenigkeit, kurz "Icke", wie sie, aktuell noch in der Heimat, gerade ein bisschen in die Tasten hämmert und sich das Hirn zermartert, was wohl ein geschickter Eingangspost für ein eher spontan zugesagtes Schreibprojekt sein könnte, von dem man noch keine Vorstellung über Regelmäßigkeit und Umfang der zu erstellenden Beiträge oder geneigten Leserschaft hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;"In"&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Dieses Wort ist im hiesigen Zusammenhang für jeden der deutschen Sprache mächtigen Lesefuchs insbesondere dann selbsterklärend, wenn man durch den ureigensten wie auch immer gearteten Bildungshintergrund eingetrichtert bekommen hat, dass es sich hierbei um eine Präposition handelt, die je nach Verwendung auf einen Ort, eine Zeitspanne oder eine Art und Weise hindeutet. Entscheidend ist hierbei das nachstehende Substantiv, im vorliegenden Falle also:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;"Uganda"&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Wer weiß, was Uganda ist, ist momentan klar im Vorteil, denn dann kommen die richtigen Antworten sofort nur so herausgesprudelt: Wort, Ort, Name, Land, Ostafrika, Staat, Republik usw. Wenn man nicht zu den eben noch Begünstigten zählte, ist man jetzt zumindest ein bisschen klüger und kann sich wenigstens noch schlau anmutende Anschlussfragen überlegen, in denen das eben Gelernte sofort angewandt wird. Beispiele gefällig? "Warum wurde nicht irgendwas Imposanteres als dieses abgedrehte Wort als Namen für diesen ostafrikanischen Staat genommen?" oder auch "Ist das nicht ein Ort, an dem Worte wie Republik und Staat nicht viel zählen?" Auf solche interessanten Einwürfe werde ich dann zu gegebener Zeit reagieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, in der Folge findet sich dann aber wirklich der ganze Inhalt dessen, was sich hinter dem gerade umständlich erläuterten, doch trotzdem passenden Titel "Icke in Uganda" verbirgt. Versprochen!&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7168605432127307509-775576718787957175?l=ickeinuganda.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/feeds/775576718787957175/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2010/08/ein-paar-einleitende-erklarungen.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/775576718787957175'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7168605432127307509/posts/default/775576718787957175'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ickeinuganda.blogspot.com/2010/08/ein-paar-einleitende-erklarungen.html' title='Ein paar einleitende Erklärungen'/><author><name>Mir</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16263283023567206936</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry></feed>
