Donnerstag, 10. März 2011

Mitfahrgäste

Eine ganz normale Kampala Black Box
Mein Sitznachbar im Minibus hat sich für den Dauerbrenner “Barbie Girl” als Klingelton entschieden. Zumindest in Uganda ist das an sich nicht weiter verwunderlich, schließlich hat ja auch der Eismann “Stille Nacht” als Erkennungsmerkmal, in der Kirche werden fromme Lugandatexte zur Melodie der deutschen Nationalhymne gesungen und mein Nachbar hört seit drei Monaten die große Phil Collins Collection in Endlosschleife. Musikalische Absonderlichkeiten sind also an der Tagesordnung. Aber es entbehrt doch nicht einer gewissen Komik, dass es sich bei besagtem Fan der Ätzträllergruppe “Aqua” um einen ca. 75-jährigen Moslem mit Vollbart und weißen Kaftan handelt, der sich eben noch lautstark über die Enttraditionalisierung seiner Enkel empört hat. Ironie lässt grüßen...

4 Kommentare:

  1. Die Black Box finde ich auf mindestens drei Arten witzig. Die Hetzkampagne gegen Phil Collins allerdings weniger.
    Zirka 40% Bilder und tägliches Erscheinen: top! Ob du den Schnitt halten kannst?

    Martin

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  2. Ja, die Bildquote wird wohl irgendwann runtergehen, weil mein Fundus begrenzt ist. Kannst mir ja mal 'ne Kamera schenken. Der Clou ist ja: ich muss die Quoten zumindest so lange halten, bis überhaupt mal die Hälfte der Stammleserschaft geschnallt hat, dass ich jetzt öfter schreibe, sonst kann ich ja gar nicht für angemessene Enttäuschung sorgen, wenn ich das wieder einstelle. Na ja, zumindest du wirst es mitbekommen, mein treuer Freund...

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  3. also, ich finde, du solltest unbedingt längere texte und viel weniger bilder posten. musste mal gesagt werden.

    johannes

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  4. Genau, so findest du nämlich heraus, wer deine wahren Freunde sind und deinen Blog trotzdem verfolgen.

    Martin

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