Freitag, 18. März 2011

Auf der Suche

Schön ist's, wenn was Spaß macht. Zum Beispiel die eigene Blogstatistik durchforsten und feststellen, auf welchen Wegen Menschen zu diesem Sammelwerk digitaler Publikationen gefunden haben. Dabei ist der Weg der Stammleserschaft schon relativ eindeutig: entweder man hat sich ein Lesezeichen gesetzt oder man googelt halt „ickeinuganda“ oder „ickeinugnada“ oder „Icke Uagnda“ oder so. Interessanter sind da schon die eher zufälligen Nutzer, deren Weg sie wahrscheinlich nicht immer gradlinig zu meinem Geschreibsel geführt hat. Naheliegend ist ja noch, mit der Frage „Was heißt Brot auf Luganda?“ auf meinen Blog gestoßen zu sein. Die Antwort ist übrigens „omugaati“. Von mir aus mag einen auch das Interesse an der „bürgermeisterwahl kampala“ zu mir führen – der DP-Kandidat Erias Lukwago hat übrigens den Sieg davongetragen – oder „pfingstler uganda“. Über beide Themen habe ich zumindest am Rande mal irgendwas erwähnt, glaube ich. Auch das „kugelförmige sportgerät“geht noch an. Aber spätestens bei der Suche nach „benötigte fähigkeiten für eiskunstlauf“ würde ich wohl nicht unbedingt bei einem Blog, das wahrscheinlich von einem afrikanischen Land auf dem Äquator handelt, nachsehen, was der werte Autor wohl dazu zu meinem Problem zu vermelden hat. Da liegt ja sogar die von einem umtriebigen Internetuser eingeleitete Suche nach „alte geile frauen“ bei einem Blog mit dem Namen „Icke in Uganda“ irgendwie näher. Die gibt’s hier zwar noch nicht so häufig, aber langsam bekomme ich ja einen Eindruck davon, was die Leser so wollen.

2 Kommentare:

  1. Man kennt das ja vom Internet, dass wenn man etwas sucht, man irgendwas pornöses findet, wie in der guten alten Bass-Tabs-Anekdote. Aber von "alte geile Frauen" hierher zu kommen, ist schon extrem gut! Ich werde mal bei Gelegenheit gucken, wie man hier noch herkommt.

    Martin

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  2. Ich habe dich soeben über "Tierarzt Kampala" gefunden. Google ist schon eine erstaunliche Wucht.

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